SAEKO
Titel: BACK TO LIFE
Label: Scream for Existence
Spieldauer: 24:32 Minuten
VÖ: 22. Juli 2026
SAEKO, das ist die Band, das Projekt, der japanischen Sängerin/Musikerin Saeko Kitamae. Ihre musikalische Karriere läuft nun schon seit gut 25 Jahren. Hierzulande das bekannteste Projekt war wohl ihre Anteil bei Metalium, wo sie 2004 auf der Gästeliste auftauchte. Mit SAEKO erschienen bisher drei Alben. Auffällig ist eben auch eine 13-jährige Pause, als es scheinbar keine Lebenszeichen von ihr gab.
Jetzt meldet sie sich zurück ins Leben. Mit dieser EP stellt sie uns fünf ihrer älteren Songs neu vor. Der Blick geht dabei zurück bis in die Neunziger. Das passt, auch musikalisch. Denn die fünf Nummern kommen doch mit einer erheblichen Helloween-Schlagseite. Dabei driften sie noch nicht mal ins zu kitschige ab. ´Sinners For False Lights´ etwa kommt mit einem ziemlich düsteren Unterton. Und ´Sins For The Gods´ mit einem maidenesken Basspart.
Die beteiligten Musiker gehören zu denen, die diesen Sound schon lange mitprägten. Das ist Guido Benedetti von Trick Or Treat an der Gitarre. Den Bass zupft Alessandro Sala von Rhapsody Of Fire. Dazu kommt am Schlagzeug Michael Ehré, der schon Metalium oder Gamma Ray angetrieben hat. Am überraschendsten für mich ist wohl, dass ein gewisserr V. Santura (Triptykon) das Ding produziert hat. Dass das passt, konnte ich mir so gar nicht vorstellen. Aber er hat tatsächlich für einen runden Sound gesorgt. Eben auch mit der nötigen Dunkelheit, die dafür sorgt, doch nicht zu fröhlich zu wirken.
So bleibt festzuhalten, SAEKO schafft hier sicher kein Meisterwerk. Doch ist mit „Back To Life“ ein ansehnlichen Appetithäppchen gelungen. Zumindest macht es Lust auf mehr.
Mario Wolski vergibt 7 von 10 Punkten


