GOUGE
Titel: PURE DEATHFUCK EP
Label: HELLS HEADBANGERS
Spieldauer: 12:00 Minuten
GOUGE waren mir bislang zwar namentlich bekannt aber ich habe da noch nie wirklich reingehört. Jetzt ist mir die unlängst erschienene „Pure Deathfuck“ EP in die Lauschlappen geraten. Und die Ende Mai veröffentlichte EP hat sich da richtig festgebissen.
Die Norweger bewegen sich auf wundervoll ranzigen Pfaden von Autopsy, Slaughter (CAN), Repulsion oder auch frühen Mayhem. Der Titel der Scheibe sagt eigentlich alles. Rotzig, punkig, versifft, Kellerproberaum, fettige Pizzakartons, Unmengen an Bier und alle Wände sind mit Postern von Celtic Frost, Amebix, Cryptic Slaughter und Slayer vollgepflastert. Herrlich unprätentiös gehen die seit 2012 aktiven Norweger aus Kolbotn hier vor. Bislang gibt es neben der EP nur das Debütalbum „Beyond Death“ aus dem Jahre 2015. Vielleicht sollten die beiden Protagonisten öfter mal was veröffentlichen. Vokalist und Sänger Christopher Bråthen ist im übrigen auch bei den Black Metal Giganten von Avmakt mit dabei.
Fünf Songs und zwölf Minuten Old School Gerödel. Das Schlagzeug scheppert so herrlich. Danke, GOUGE! Beste EP seit langem. Darauf ein dreifach-kräftiges Chainsaw Gutsfuck!!!
Ingo Holzhäuser vergibt 9 von 10 Punkten


