WISHING WELL
Titel: PLAYING WITH FIRE
Label: Inverse Records
Spieldauer: 45:20 Minuten
VÖ: 13. März 2026
Ich bin mir nicht sicher, was sich die Finnen WISHING WELL gewünscht haben, als sie in den Wunschbrunnen gefallen sind. Oder irgendetwas ist schiefgegangen. Denn, um ehrlich zu sein, ihr fünftes Album reißt mich so gar nicht vom Hocker.
Es gibt Bands, die klingen nach alter Schule. „Playing With Fire“ hingegen klingt eher altbacken. Den Gitarrensound empfinde ich als recht schwachbrüstig. Doch vor allem das Songwriting finde ich wenig überzeugend. Für mich klingt alles doch sehr schlagerig. Wenn nicht sogar in Richtung Kinderlieder.
Einziger Lichtblick ist für mich der wirklich starke Sänger Pepe Tamminen. Mit seiner hohen doch kraftvollen Stimme rettet er dieses Album noch in den eher positiven Bereich. Mit adäquaten Songs könnte er echt für Furore sorgen. Ich könnte ihn mir tatsächlich in einer Helloween angehauchten Band vorstellen, denn stimmlich bewegt er sich ziemlich zwischen Kiske und Deris. Doch, wie gesagt, und ich sage es nur ungern, „Playing With Fire“ ist für mich wenig überzeugend.
Mario Wolski vergibt 6,5 von 10 Punkten


