NUCLEAR MESSIAH – BLACK FLAME

NUCLEAR MESSIAH

Titel: BLACK FLAME

Label: CLEOPATRA RECORDS

Spieldauer: 36:00 Minuten

VÖ: 24. April 2026

Unter dem Banner NUCLEAR MESSIAH und unter der Regie des legendären, langjährigen Megadeth Gitarristen Chris Poland ist “Black Flame”, ein monumentales Rock/Metal All-Star Konzeptalbum entstanden, in dessen Zentrum steht ein ikonisches Star-Aufgebot aus 36 namhaften Musikern verschiedenster Rock und Heavy-Genres – von Thrash über Classic und Hard Rock bis zum Progressive Metal steht.

Und natürlich Polands markante, visionäre Gitarrenarbeit mit großer technischer Klasse und seinen typischen gefühlvollen Phrasierungen. Das beeindruckende Lineup steht für jede Ära unserer Lieblingsmusik von Vanilla Fudge bis zu den Kings of Thrash, über Guns N’ Roses, Uriah Heep, Whitesnake, Black Sabbath, UFO, Rainbow, Ozzy Osbourne, Alice Cooper, Judas Priest, Deep Purple, Yngwie Malmsteen, Thor, Testament, Night Ranger, die Michael Schenker Group, Yes und viele mehr.

Für das im unwiderstehlichen Kommandoton gesprochenen Intro `The Prophet Of Fallout´ sorgt niemand Geringerer als Captain Kirk himself aka der US Schauspieler William Shatner. Ein Thrash Feuerwerk darf man von den folgenden zehn Tracks freilich nicht erwarten, diese sind eher im Bereich Classic Rock und wenn überhaupt traditionellem Metal zu finden.

Dennoch eine spannende musikalische Zeitreise durch die Geschichte von Hardrock, Prog und Metal, ein lebendiger Trip durch die Vergangenheit und Gegenwart von Rock und Metal: “It’s more than a collaboration. It’s a metal summit, the multi-generational union of the artists who shaped the evolution of heavy music itself.”

Dafür sorgen neben den zum großen Teil neuen Songs, die vom jeweilig performenden Lineup komponiert wurden, auch vier packende Coverversionen von den Hamburger Progrockern Lucifer’s Friend (`Ride The Sky´), über das britische Heavy Prog Trio May Blitz (`For Mad Men Only´), die schottischen NWOBHM Heroen Holocaust (`Death Or Glory´) und den unsterblichen Uriah Heep (`Look At Yourself´).

Zur besseren Übersicht die Songs mit der jeweiligen Besetzung im Überblick:

  1. The Prophet Of Fallout ft. Chris Poland & William Shatner
  2. Devil Won’t Let Go ft. Chris Poland, Ronnie Romero, Vinnie Moore, Vinny Appice, Don Airey, Steve Di Giorgio
  3. Death Or Glory ft. Chris Poland, Thor, Bob Daisley, Glen Drover, Fred Aching
  4. Ride The Sky ft. Chris Poland, Arthur Brown, Vinny Appice, Alan Davey
  5. Dice And Thunder ft. Chris Poland, Rick Wakeman, Ronnie Romero, Bumblefoot, Steve Di Giorgio, Fred Aching
  6. For Mad Men Only ft. Chris Poland, Pat Travers, Joe Lynn Turner, Alan Davey, Shawn Drover
  7. Nuclear Messiah ft. Chris Poland, Lance Lopez, Greg Walker, Tim “Ripper” Owens, Vinny Appice, Don Airey
  8. Look At Yourself ft. Chris Poland, Sebastian Bach, Derek Sherinian, Bob Daisley, Mick Box, Carmine Appice
  9. She’s So Evil ft. Chris Poland, Joel Hoekstra, David Ellefson, Don Airey, Andrew Freeman, Simon Wright
  10. Black Flame ft. Chris Poland, Ronnie Romero, Jonathan Cain, Phil Soussan, Glen Drover, Chris Adler
  11. Electric Burn ft. Chris Poland, Marty Friedman, Joe Bouchard, Marc Lopes, Chris Adler

Ein wenig spielt das Ganze in meinen Augen auch ein wenig mit den Erwartungen des Hörers. Bekommt man doch beispielsweise vom großartigen Joe Lynn Turner eine eher bluesige `For Mad Men Only´ Version zu hören, während der flotte Bandsong `Nuclear Messiah´ mit den unverkennbaren Vocals von Tim “Ripper” Owens zwar schon Richtung Metal blickt, aber auch über mächtige Hammondsounds verfügt, für die Don Airey verantwortlich zeichnet.

Zu den weiteren Highlights unter dem brandneuen Material zählen sicherlich die epische Hymne `Death Or Glory´ mit der unwiderstehlichen Stimme von Bodybuilder, Sänger, Bandleader und Ikone Jon David Mikl „Thor“, der packende Ohrwurm `She´s So Evil` sowie das schnelle, energiegeladene Finale `Electric Burn´.

Am Ende des Tages weit mehr als ein gewöhnliches Album: eine klanggewaltige Zeitreise durch die Geschichte von Rock und Metal, welche die Musikalität, das Vermächtnis und das unbändige Feuer aller Beteiligten feiert. Eine homogene, stimmige Scheibe mit beeindruckenden Songs, die Spaß machen, und einer Vielfalt und Kreativität, wie sie fast nur ein solches All-Star-Aufgebot zu erzeugen vermag, ein Schuss Nostalgie und Kultfaktor inklusive.

Michael Gaspar vergibt 9 von 10 Punkten