Mit SERPENT ICON betritt eine neue Formation die Bühne des Melodic Death Metal, die sich kompromisslos den Wurzeln des Genres verschrieben hat. Das deutsche Dreigespann, bestehend aus Mitgliedern von KINGS WINTER, NIGHT IN GALES und SYMBIONTIC, huldigt dem legendären Gothenburg Sound der frühen Neunziger – jenem Stil, der den Extreme Metal nachhaltig prägte. Auf ihrer Debüt-EP “Tombstone Stories” zelebrieren SERPENT ICON die rohe Essenz des Melodic Death Metal, bewusst frei von modernen Trends wie Synthesizern, Breakdowns oder Klargesang. Ich sprach mit Gründer Tobias Dahs über ihre Motivation, die Entstehung der EP und ihre Vision für SERPENT ICON.
Tobias:
Moin Tobias, erstmal Glückwunsch zur Debüt-EP “Tombstone Stories”! Wie geht’s dir aktuell – und wie fühlt es sich für dich an, SERPENT ICON und die erste Single nun der Öffentlichkeit zu präsentieren? Wie waren die ersten Reaktionen aus deinem Umfeld?
Tobias D.:
Hallo Tobias, und erst einmal vielen Dank für die Glückwünsche! Ich freue mich primär gerade einfach, die EP und unsere Songs endlich auf die Metalwelt loszulassen und die Reaktionen aus aller Welt zu hören. Die ersten Reaktionen von Freunden und Kollegen waren auf jeden Fall schon einmal extrem positiv, was mich hoffen lässt, dass auch die Fans des Gothenburg Sounds Spaß an unserem Debüt haben werden.
Tobias:
Die Idee zu SERPENT ICON entstand ja nach deinem Ausstieg bei LIVING ABYSS, die ich sehr gerne mal live erlebt hätte. Was war der ausschlaggebende Punkt, wieder ganz bewusst in Richtung Melodic Death Metal zu gehen, schließlich war privat bei dir einiges los, und KINGS WINTER entwickeln sich ja auch beständig weiter.
Tobias D.:
Schon als ich beschlossen hatte, bei LIVING ABYSS auszusteigen, war für mich klar, dass ich unbedingt ein neues Melodic-Death-Projekt an den Start bringen möchte. Irgendwie fühlte es sich nicht so an, als wäre ich mit dem Genre fertig, denn auch wenn ich die Musik von LIVING ABYSS sehr mochte, sind wir mit vielen Einflüssen aus anderen Metal-Stilen doch immer recht weit von dem Kern des Melodic Death Metals abgekommen, den ich so liebe. Entsprechend war es jetzt einfach mal an der Zeit, meine Vision in Gänze umzusetzen.
Tobias:
Du sagst selbst im Infotext, dass es nicht darum ging, innovativ zu sein, sondern die Magie des alten Gothenburg Sounds einzufangen. Was fehlt dir persönlich bei vielen modernen Melodic-Death-Releases, das du bei SERPENT ICON bewusst in die DNA eingebaut hast?
Tobias D.:
Also erst einmal möchte ich vorwegschicken, dass ich keinesfalls etwas gegen moderne Melodic-Death-Releases habe. Im Gegenteil, ich liebe die beiden bisherigen THE HALO EFFECT-Alben, und beispielsweise auch das letzte IN FLAMES-Album “Foregone” hat mir unheimlich gut gefallen. Trotzdem hat der ursprüngliche Sound mit seinem starken Gegensatz zwischen sehr harschem Gesang bzw. Death-Metal-Riffs und extrem melodischen Lead-Gitarren für mich eine ganz besondere Faszination, die etwas in den Hintergrund tritt, wenn Keyboards und Klargesänge ebenfalls eine tragende Rolle für die Melodien übernehmen. Dazu kommt, dass sich in diesem Bereich zuletzt einfach unheimlich viele Bands tummeln, weil der moderne Melodic Death Metal bzw. Metalcore ja groß im Trend ist, sodass ich nicht das Gefühl hatte, hier wirklich etwas Relevantes zur aktuellen Metal-Landschaft beitragen zu können. Die Wurzeln des Genres zurückzubringen, wirkte für mich da wie der logische Schritt, um in der Flut der Newcomer aufzufallen.
Tobias:
Mit Hartmut und Christian hast du zwei Mucker gefunden, die tief in der Szene bzw. im Genre verwurzelt sind. Wie lief das denn ab – vom ersten Kontakt bis hin zur fertigen EP?
Tobias D.:
Da war tatsächlich ein bisschen Glück mit dabei. 2022 hatten wir mit KINGS WINTER durch ein paar gesundheitliche Probleme eine kleine Zwangspause, die ich genutzt habe, um den ersten Track für SERPENT ICON zu schreiben. Danach habe ich ganz naiv einen Post für die Drummer-Suche auf Facebook geschaltet, den glücklicherweise Andreas Feith gesehen hat, der zuvor schon lange Jahre meine anderen Bandprojekte auf diversen Wegen unterstützt hat. Er hat Hartmut in einem Kommentar markiert und uns beide so zusammengebracht. Da ich Hartmuts Drumming von GLORYFUL und SYMBIONTIC her schon lange kannte, war natürlich schnell klar, dass er die ideale Besetzung ist.
Wir haben dann gemeinsam erst einmal an weiteren Songs gefeilt und uns irgendwann über potenzielle Sänger Gedanken gemacht. Christian war hier von Anfang an mein Wunschkandidat, weil ich die letzten NIGHT IN GALES-Alben absolut großartig finde. Ich hätte mich allerdings nie getraut, ihn einfach so aus dem Blauen heraus anzuschreiben, doch Hartmut kennt die Jungs von NIGHT IN GALES und hat am Ende dann den Kontakt hergestellt. Ich weiß noch ziemlich genau, wie ich vor Freude durchs heimische Wohnzimmer gesprungen bin, als Hartmut mir schlussendlich die WhatsApp-Nachricht weitergeleitet hat, in der Christian sein Interesse am Projekt bekundet hat.
Tobias:
Im Line-up übernimmt ja jeder von euch verschiedene Aufgaben: Du bist für die Musik zuständig, Hartmut für die Drums und Christian für Lyrics und Vocals. Wie läuft diese Arbeitsteilung ab, und wie fügt ihr die einzelnen Bausteine am Ende zu einem stimmigen Gesamtbild zusammen?

Tobias D.:
Die Zusammenarbeit klappt da absolut großartig und eigentlich ohne viele Diskussionen und Absprachen. Ich schreibe erst einmal die grundlegenden musikalischen Ideen und nehme Gitarren und Bass anschließend zu einem programmierten Drumtrack auf. Ab hier bekommen Hartmut und Christian die Tracks und kümmern sich um ihren Beitrag. Hartmut hat zum Beispiel die Drums gemeinsam mit Robin Mussmann aufgenommen, während Jens Basten von NIGHT IN GALES mit Christian gemeinsam die Vocals aufgenommen hat. Zu mir kommen dann am Ende die finalen Spuren, und ich habe tatsächlich alles erstmalig im Kontext gehört, als ich alles in die finalen Projekte für den Mix eingebaut habe.
Das klingt jetzt wahrscheinlich nicht so, wie sich das viele Leserinnen und Leser vorstellen, die vermutlich eine Band vor Augen haben, die im ständigen Austausch miteinander an den Songs werkelt. In unserem Fall ist das allerdings nicht nötig gewesen, da wir alle so viel Erfahrung mitbringen und vor allem auch den gleichen Blick auf den Melodic Death Metal teilen, sodass sich da im Endeffekt alle Bestandteile quasi von alleine perfekt zusammengefügt haben.
Tobias:
Die EP habt ihr komplett in Eigenregie aufgenommen. Wie wichtig war euch die Kontrolle über “Tombstone Stories”, und werdet ihr zukünftige Veröffentlichungen ebenfalls in Eigenregie umsetzen, oder dürfen sich interessierte Labels melden?
Tobias D.:
In Sachen Vertrieb können wir uns auf jeden Fall vorstellen, in Zukunft auch mit einem Label zusammenzuarbeiten. Die Rahmenbedingungen müssten natürlich stimmen, und wir müssen das Gefühl haben, dass das Label ebenso an die Musik glaubt wie wir. Interessierte Labels können sich also gerne melden.
Was die Produktion und vor allem den Mix angeht, würde ich mich aber inzwischen schwer damit tun, das in externe Hände zu legen. Ich mische ja inzwischen seit 2018 alle Platten, bei denen ich beteiligt bin, selbst, und inzwischen ist aus einer eher finanziellen Entscheidung etwas geworden, das mir als Teil des kreativen Prozesses unheimlich wichtig geworden ist. Immerhin macht der Sound ja einen großen Teil dessen aus, was im Endeffekt bei Hörern und Hörerinnen ankommt.
Tobias:
Du hast gesagt, dass “Tombstone Stories” im Grunde die EP ist, die du seit deinem ersten Kontakt mit “The Jester Race” von IN FLAMES aufnehmen wolltest. Welche Rolle haben IN FLAMES, AT THE GATES und DARK TRANQUILLITY für deine musikalische Sozialisation gespielt? Und wie hast du den Verlust des AT THE GATES-Frontmannes aufgenommen, der ein großer Eckpfeiler für die Szene war und dessen musikalisches Vermächtnis ein immerwährender Inspirationsquell bleiben wird?
Tobias D.:
Ich glaube, dieser Erstkontakt mit “The Jester Race” war wahrscheinlich einer der größten Wendepunkte in meiner musikalischen Sozialisation. Bis zu diesem Punkt war extremer Metal ein Buch mit sieben Siegeln für mich, aber diese Kombination aus Härte und Melodie war dann der Türöffner, um den Black und Death Metal für mich zu entdecken. Gerade AT THE GATES und IN FLAMES haben sich dabei aber immer einen besonderen Platz in meinem Herzen bewahrt, sodass ich sogar die Logos beider Bands als Tattoo auf der Haut trage bzw. plane, sie zeitnah auf der Haut als Tattoo zu verewigen.
Und was den Tod von Tompa angeht, muss ich sagen, dass ich noch immer nicht realisiert habe, dass ich ihn mit AT THE GATES nie mehr auf der Bühne erleben werde. Tompa war für mich immer der Inbegriff des perfekten Death-Metal-Frontmanns. Ich habe sein Händchen für griffige Gesangslinien geliebt und fand seine rauen Screams absolut großartig. Dazu kam aber auch noch, dass er ein tolles Gespür für spannende und auch vielschichtige Texte hatte, was ja gerade im Death Metal, wo es doch teilweise auch gerne mal um Horror- oder Gore-Themen geht, eine Besonderheit war. Er ist und bleibt einfach eine Legende des Genres und wird eine Lücke hinterlassen, die man nie mehr wird schließen können.

Tobias:
Wie lange hat es gedauert, die fünf Songs so auf den Punkt zu bringen, wie sie jetzt klingen? Gab es Tracks, an denen ihr besonders lange gefeilt habt?
Tobias D.:
Der problematischste Song war der Titeltrack, den ich auch tatsächlich als erstes geschrieben habe. Es ging mir auch bei KINGS WINTER so, wo ebenfalls der erste Song der schwierigste war. An diesem Punkt hat man einfach noch keine richtige Vorstellung, wie das neue Projekt oder die neue Band klingen wird, was Entscheidungen im Songwriting etwas schwieriger macht. Ich denke, insgesamt habe ich sicher zwei bis drei Monate gebraucht, bis ich den Song in der Form hatte, die man heute auf der EP hört. Nachdem der Knoten dann einmal geplatzt war, sind die anderen Songs jeweils in wenigen Tagen entstanden. Der Aufnahmeprozess hat dann natürlich noch einiges an Zeit in Anspruch genommen, weil wir natürlich auch alle mit anderen Bands und privaten Terminen eingespannt sind, aber aus rein kreativer Sicht gab es sonst keine Stolpersteine mehr.
Tobias:
Mit Jule ist auf “Tombstone Stories” auch deine Frau als Gastmusikerin vertreten. Wo genau ist sie auf der EP zu hören?
Tobias D.:
Jule hat uns bei “Ashes” und “Sirens And Sinners” mit tollen Backingvocals ausgeholfen. Das war in diesem Fall tatsächlich Christians Idee, um beiden Songs noch den letzten Feinschliff zu verpassen. Einmal geben die klaren Stimmen im Hintergrund dem Refrain von “Ashes” etwas Hymnisches, das zuvor gefehlt hat. Bei “Sirens And Sinners” bot es sich dagegen bei der Textzeile ‘oh you sweet sirens – sing for us’ einfach an, hier die thematisierten Sirenen auch mit einer weiblichen Stimme noch einmal im Klangbild zu integrieren.
Tobias:
Woher kam die Inspiration für die Texte und die gesamte Atmosphäre? Möchtest du – oder Christian – zu den Tracks je eine kurze Liner-Note mitgeben?
Tobias D.:
Auch wenn es langweilig ist, würde ich mich hier auf den Standpunkt zurückziehen, dass die Zuhörerinnen und Zuhörer ihre eigene Interpretation der Texte finden können und sollen. Natürlich gibt es spezifische Ideen hinter den einzelnen Tracks, und etwa bei “Circus Of Mankind” ist es wahrscheinlich offensichtlich, dass das aktuelle Zeitgeschehen und der Zustand der Welt Pate für den Text gestanden haben. Insgesamt würde ich das aber der Fantasie der Zuhörenden überlassen wollen.
Tobias:
SERPENT ICON starteten als Studio-Projekt. Juckt es euch nicht schon in den Fingern, die Songs live auf die Bühne zu bringen?
Tobias D.:
Wir haben tatsächlich schon einmal lose über die Idee gesprochen, SERPENT ICON auf die Bühne zu bringen, und ich glaube, der Spaß, den wir alle beim Videodreh hatten, als wir die Songs erstmalig gemeinsam gespielt haben, hat das Jucken unter den Fingern noch einmal verstärkt. Konkrete Pläne gibt es aktuell allerdings noch nicht. Erst einmal wollen wir einfach sehen, wie gut die EP bei den Fans ankommt, und dann schauen wir, ob sich die richtigen Gelegenheiten ergeben, SERPENT ICON auch auf die Bühne zu bringen.
Tobias:
“Tombstone Stories” erscheint ja in kompletter Eigenregie über Bandcamp. Wo und in welchen Formaten kann man die EP aktuell bekommen – und wie wichtig ist euch dieser direkte Draht zu den Hörern?

Tobias D.:
Bandcamp ist tatsächlich unser Hauptvertriebsweg, wo ihr “Tombstone Stories” als CD oder digitalen Download bekommen könnt. Dazu gibt es für die ersten 50 Bestellungen ein kostenloses A2-Poster, und auch ein spezielles Shirt-Design für die EP ist erhältlich. Natürlich könnt ihr die EP aber auch digital in allen bekannten MP3-Stores bekommen oder schlicht und ergreifend auf allen bekannten Streaming-Portalen streamen.
Was Bandcamp angeht, muss ich sagen, dass ich diesen Vertriebsweg unheimlich mag, denn dadurch haben wir natürlich deutlich mehr Kontakt zu den Fans, die unsere Musik kaufen, und wissen genau, in welche Ecken der Welt unsere CDs verschickt werden. Wenn ich mich da an frühere Zusammenarbeiten mit Labels erinnere, wo das natürlich deutlich anonymer abläuft im Verkauf, dann bevorzuge ich diesen direkten Draht zu Hörern und Hörerinnen auf jeden Fall.
Tobias:
Viele Fans des klassischen Gothenburg Sounds stehen ja nach wie vor auf physische Tonträger. Eine CD- und eine digitale Variante wird es geben – wird es auch eine Vinyl-Version von “Tombstone Stories” geben, oder ist da aktuell noch nichts spruchreif?
Tobias D.:
Wir würden sehr gerne auch eine Vinyl-Variante auf den Markt bringen, doch gerade als Band, die komplett neu startet, ist das natürlich ein extrem großes finanzielles Risiko, das man da eingehen müsste. Entsprechend gibt es aktuell noch keine Pläne, eine Vinyl-Version zu veröffentlichen. Wir können uns aber definitiv vorstellen, eine solche Variante in Zukunft nachzureichen, wenn die Verkaufszahlen das zulassen. Eventuell in der Form, wie es viele Bands heutzutage machen, indem dann beispielsweise zwei EPs in einer Vinyl-Auflage zusammengefasst werden. Spruchreif ist da aktuell aber noch nichts.
Tobias:
Gibt es etwas zu SERPENT ICON oder zu “Tombstone Stories”, das wir bisher noch nicht angesprochen haben und das dir persönlich oder musikalisch besonders auf dem Herzen liegt?
Tobias D.:
Ich glaube, du hast mit deinen Fragen schon alle Ecken der Platte und der Bandgeschichte hervorragend beleuchtet, sodass ich tatsächlich nichts mehr habe, das ich unbedingt ansprechen möchte. Persönlich wäre meine Hoffnung, dass unsere Platte Zuhörerinnen und Zuhörern die Möglichkeit gibt, dem Alltag einfach mal ein bisschen zu entfliehen. Ich glaube, das ist etwas, das wir alle angesichts der aktuellen Weltlage gut gebrauchen können.
Tobias:
Was möchtest du den Fans von klassischem Melodic Death Metal mit auf den Weg geben – und warum sollten sie SERPENT ICON unbedingt anchecken?

Tobias D.:
Ich glaube, das kann man ganz einfach auf den Punkt bringen: Wenn ihr all das liebt, was die Neunziger in diesem musikalischen Genre zu einer so besonderen und prägenden Zeit gemacht haben, dann würde ich vermuten, dass euch “Tombstone Stories” gefallen dürfte. Unser Ziel war es nämlich, all diese Einflüsse zu einem Sound zu vereinen, der gleichzeitig wohlig vertraut ist und die alten Helden bewusst zitiert, trotzdem aber einen frischen Blickwinkel auf das Genre bietet. Am Ende ist “Tombstone Stories” eine Platte von Fans und Liebhabern des Gothenburg Sounds für Fans des Gothenburg Sounds.
Tobias:
Zum Abschluss: Wann geht es denn mit KINGS WINTER in Sachen neuer Mucke weiter? Ich denke, das brennt euren Fans unter den Nägeln.
Tobias D.:
Das wird auch nicht mehr allzu lange dauern. Die kommende EP ist komplett geschrieben, die Gitarren und Drums sind im Kasten, und wir arbeiten gerade an den Vocals und den Bass-Aufnahmen. Ich denke, dass wir da im Herbst oder frühen Winter bereit sein werden, neues KINGS WINTER-Material an den Start zu bringen.
Tobias:
Das waren meine Fragen – vielen Dank für deine Zeit, die ausführlichen Antworten und die starke EP. Ich wünsche euch viel Erfolg mit “Tombstone Stories” und hoffe, dass wir SERPENT ICON bald auch live auf der Bühne erleben dürfen.
Interview: Tobias Stahl
Photocredit: Jule Dahs

