THE 69 EYES – I SURVIVE (EP)

THE 69 EYES

Titel: I SURVIVE (EP)

Label: BLKIIBLK

Spieldauer: 14:06 Minuten

VÖ: 05. Juni 2026

Die finnischen Düsterrocker THE 69 EYES stellen ihre neue EP “I Survive” vor. Fronter Jyrki und seine Helsinki Vampires sind seit Ende der 80er Jahre, unkaputtbar, unaufhaltsam und ungeachtet jedes Trends, sowie seit vier Dekaden mit dem gleichen Lineup unterwegs und präsentieren ihren neuen vier Tracks starken Kurzplayer.

Mit ihrem unverwechselbaren Sound zwischen Goth Rock, Glam und Sleaze Einflüssen, Hardrock, Dunkelheit und Coolness genießen Jyrki 69 (Vocals), Bazie (Gitarre, Backing Vocals), Timo-Timo (Gitarre), Archzie (Bass, Backing Vocals) und Jussi 69 (Drums) bei ihren Fans, die auch um Mitternacht im Club noch Sonnenbrille und schwarze Lederjacke tragen, längst Legendenstatus.

Nach dreizehn Studioalben im klassischen Rockband-Lineup aus Lead- und Rhythmusgitarre, Bass und Schlagzeug nun also die nächste EP, welche mit Unterstützung von Gitarrenhero und Grammy-Gewinner Steve Stevens (Billy Idol) mit dem gitarrenlastigen, typisch-kantig und gleichzeitig eingängig rockenden Titelsong startet.

Weiter geht´s mit der überraschenden Thin Lizzy Verbeugung und Neufassung von `Cold Sweat´ vom letzten Album „Thunder And Lightning“ (1983) der irischen Legende um Leadsänger Phil Lynott, das THE 69 EYES erfolgreich in einen flotten, knackigen Goth ´n´ Roll Ohrwurm verwandeln.

`In The Misery´ nimmt ein wenig den Fuß vom Gaspedal und überzeugt mit Tiefe, Atmosphäre und mehr als einem Hauch Melancholie, bevor das abschließende `Devil´s Rose´ das Tempo nochmal anzieht und treibend, heavy und ein wenig dreckig überzeugt, wozu auch nicht zuletzt die Performance von Gast und Ex- Monster Magnet Gitarrist Ed Mundell maßgeblich beiträgt.

„I Survive“ bietet eine knappe Viertelstunde lang unverwechselbaren, melodischen Dark Rock mit Attitüde, bei dem man nach wenigen Tönen weiß, welche Band hier am mitreißenden Werk ist und der auch ohne große Weiterentwicklung oder gar Experimente Spaß macht. Ich verbeuge mich abermals vor einer großartigen Band und freue mich bereits jetzt auf den kommenden, nächsten Longplayer.

Michael Gaspar vergibt 8 von 10 Punkten