SULFURIC – MACABRE FESTIVITIES

SULFURIC

Titel: MACABRE FESTIVITIES

Label: EIGENPRESSUNG

Spieldauer: 33:12 Minuten

In Halmstad/Schweden wurde die Band SULFURIC gegründet. Das Trio um Bonebreaker, Ripper und Goliath veröffentlichte 2022 das Debütalbum “Into The Darkness” und 2023 den Nachfolger “Macabre Festivities” auf den 2024 die Live-Sause “Raw & Real – Live in Halmstad” folgte. Wir bekamen kürzlich die 2023 Scheibe in die Redaktion – leider nicht das neuere Live-Album – und sprechen darüber im folgenden Review.

“Macabre Festivities” lautet nicht nur der Name der Scheibe von SULFURIC, sondern ist auch der Opener des zweiten Studioalbums der schwedischen Extrem Metaller, die sich an Bands wie HELLHAMMER, VENOM, SODOM, MOTÖRHEAD und BATHORY orientieren. ‘Hunter Killers’ schrammelt räudig aus den Boxen, genauso wie das wilde ‘The Manslayer’ mit seinen wahnsinnigen Gitarren und Drums. ‘Cannon Fodder’ lässt es ein bisschen ruhiger angehen, wobei ruhiger bei SULFURIC immer noch richtig schnell ist. ‘The Oak Tree’ ist der erste Song, der mir dank seiner Melodien richtig gut gefällt und ich bin auch in der Lage den Text zu verstehen – juhu! Auch ‘Writing In Disbelief’ und das dunkelschwarze ‘Dark Desires’ gehen nicht ganz so steil wie die Songs am Anfang des Silberlings, das ändert sich dann aber mit ‘Sirens Of Trepidations’ bei dem das Trio Vollgas gibt. In ‘Bavarian Madness’ geht es nicht um den FC Bayern, auch wenn der Gesang richtig crazy abgeht. Die sulfurische Macht demonstrieren die Schweden im Finale ‘Sulfuric Might’ und das nochmals sehr räudig, rotzig und mit Nachdruck.

“Macabre Festivities” ist ein ziemlich cooles Underground-Extreme-Metal Album das in den düsteren Kellern Halmstads geschmiedet wurde und Genrefans werden mit der Zunge schnalzen ob der zehn rohen und blutigen Stücke die Bonebreaker, Ripper und Goliath auf CD bannten. Hier gibt’s gute Unterhaltung für Death, Thrash, Heavy und Black Metal Fans, die während den 33 Minuten Spielzeit von Bonebreaker (Buzzsaw & Shrieks from beyond), Goliath (Bulldozer bass & Deathchants) und Philty “Ripper” Collins (Sledgehammer drums & Maniacal screams) voll eins auf die Mappe bekommen!

Tobi Stahl vergibt 7 von 10 Punkten