RAVE IN FIRE – SQUARE ONE

RAVE IN FIRE

Titel: SQUARE ONE

Label: HIGH ROLLER RECORDS

Spieldauer: 42:43 Minuten

VÖ: 30. Januar 2026

RAVE IN FIRE sind eine aufstrebende, 2015 in Madrid gegründete Trad Metal Band. Die Debüt-EP “Chronicle Of A Timeless End” wurde 2018 veröffentlicht, der erste Longplayer “Sons Of A Lie” folgte im April 2022. Nun stellt die Truppe also ihr Zweitwerk “Square One” der Öffentlichkeit vor.

Musikalisch wurde der Vierer von spanischen Heavy Metal Veteranen wie Barón Rojo und Obús, aber auch Acts wie Witchtower, Leather Heart, Steelhorse und Hitten beeinflusst und bietet einen klassischen, kraftvollen Metalsound mit den packenden Vocals von Frontfrau Selene Perdiguero an der Spitze.

Die Scheibe ist komplett selbst produziert und ohne jegliche Gastbeiträge entstanden. Aufnahmen, Produktion, Mastering und der Großteil des Songwritings liegen in der Verantwortung von Gitarrist Jonjo Negrete.

Packende Songs wie `Dark Poison´, ´Knightwalker´ und die Vorabsingle `Still Standing´ werden im Info sehr gut charakterisiert als “sound like Leather Leone-fronted Chastain mixed with early 80s Scorpions and a bit of Dio thrown in for good measure”.

Feurige Metalhymnen wie `Untiring Eagles´ und das mitreißende `One Witches Hell´ liefern weiteres dynamisches, eingängiges Bangerfutter mit packenden Gangshouts und knackigen Soli, dazu kommen zündende Chöre und einige ansteckende Singalongs.

Während der flotte High-Energy Track `Speed And Rave´ in Richtung Thrash und Speed Metal schielt, besitzt das abschließende, siebeneinhalbminütige epische und vielseitige Titelstück gar facettenreiche Prog Metal Tendenzen.

Insgesamt nehmen sich die Gitarren ein wenig zurück und lassen den übrigen Protagonisten mehr Raum zur Entfaltung und mit der musikalischen Neuausrichtung und den kleinen musikalischen Experimenten scheinen RAVE IN FIRE der Essenz ihres Tuns nochmals deutlich näher gekommen zu sein. Und haben dabei ein äußerst kurzweiliges, abwechslungsreiches und zeitgemäßes Stück Heavy Metal abgeliefert.

Michael Gaspar vergibt 8,5 von 10 Punkten