NOVERIA
Titel: BECOMING AFTER
Label: SCARLET RECORDS
Spieldauer: 53:39 Minuten
VÖ: 21. August 2026
“Becoming After“ ist bereits der fünfte Longplayer der erfahrenen italienischen Progressive Power Metal Band NOVERIA.
Der Sound des Fünfers baut auf moderne Heaviness, progressive Strukturen, atmosphärische Arrangements und das Können der beteiligten Musiker und zeigt die Band dunkler, tiefgründiger und lebendiger als jemals zuvor. Der klare Gesang von Fronter Francesco Marino sorgt für einen melodischen Anstrich. Abwechslungsreiche Kompositionen mit massiven Refrains, epischen Klanglandschaften und krachenden Riffs sorgen für Intensität zwischen Aggression und Zerbrechlichkeit, Leidenschaft und Emotion.
Des Weiteren setzt sich die Band aus Gitarrist Francesco Mattei, Keyboarder Paolo Campitelli, Andrea Arcangeli am Bass sowie Drummer Paolo Conte zusammen. Produziert, gemixt und gemastert wurde die Scheibe von Francesco Mattei (Underworld Studio). Der legendäre Pianist und Komponist Mike Moran (Freddie Mercury, Ozzy Osbourne) ist auf dem grandiosen `Through Your Light´ zu hören, während Violinistin Abigail Stahlschmidt (Jim Peterik, Chris Caffery) und Cellist Luca Basile für „echte“ Streicher-Arrangements und Performances sorgen.
Bis hin zum von Paolo Conte and Bianca Gambrioli gestalteten Cover und Artwork wirkt das Ganze ausgereift und mit viel Liebe zum Detail und zur Kunst umgesetzt. Der legendäre Mistheria (Bruce Dickinson, Vivaldi Metal Project) ist an den Keyboards beim grandiosen, eindringlichen `Cold Flames´ zu hören.
Diese spielen ohnehin eine wichtige Rolle im Bandsound und reichen von cinematischen Soundwänden und flächigen Synthies bis zu zart tröpfelnden Pianoklängen wie beim epischen `Heavenfall´. Unbedingt erwähnt werden müssen auch noch die hymnische Vorabsingle `Echoes From The Abyss´ und das düster-eindringliche `The Viper´s Nest´.
Der cineastisch-symphonische, rein instrumentale finale Titeltrack beschließt einen homogenen, abwechslungsreichen, zeitgemäßen Prog Metal Dreher in bestmöglicher, bombastisch-orchestraler Manier.
Michael Gaspar vergibt 8,5 von 10 Punkten


