MISSION IN BLACK – DIVINITY OF LIES

MISSION IN BLACK

Titel: DIVINITY OF LIES

Label: EL PUERTO RECORDS

Spieldauer: 41:25 Minuten

VÖ: 24. April 2026

MISSION IN BLACK ist ein 2010 gegründeter baden-württembergischer Melodic Death Metal Fünfer um die beiden Gründungsmitglieder Andy Flache (Drums) und Daniel Tschoepe (Gitarre) sowie die kraftvollen und variablen Vocals von Sängerin Steffi Stuber.

Mit ihrem Debütalbum “Anthems Of A Dying Breed” (2018), dem Nachfolger “Profit Reigns Supreme“ (2023) sowie ausdauerndem Touring hat die Band sich in den vergangenen Jahren als eine feste Größe im modernen (deutschen) Melodic Death Metal mit Thrash Einflüssen etabliert.

Wuchtiges Riffing, harmonische Gitarren-Leads und eine unaufhaltsame Rhythmussektion machen neben dem unverwechselbaren Gesang den unermüdlichen, kompromisslosen, engagierten und immer nach vorne gehenden MISSION IN BLACK Sound aus.

Nun erscheint das dritte Studioalbum “Divinity Of Lies“, erneut gemixt und gemastert von Sebastian „Seeb“ Levermann. Und vom kurzen, düster-symphonischen Intro `Pulse of the Awakening´ bis zum ebenfalls orchestralen Ausklang `Embers´ stimmt hier so ziemlich alles. Ein treibender, explosiver, harter Mix aus metallischer Härte, mitreißenden Melodien und epischem Tiefgang und eine Scheibe wie aus einem Guss.

Zwar erreichen nicht alle Tracks die unfassbare Klasse des grandiosen `Something To Die For´ und des fantastischen, vorab ausgekoppelten Titelstücks, dennoch ist das Niveau der acht Kompositionen auf einem ausgeglichen hohen, konstanten Level und macht auch beim x-ten Durchlauf einfach und immer noch Spaß. Daneben sorgen die mächtige, ohne Klargesang auskommende Single-Abrissbirne `Rise´ und die balladesk angehauchte Hyme `Fighter´ für weitere Abwechslung.

Sängerin Steffi Stuber erklärt: „„Divinity of Lies“ erzählt von einer tyrannischen, manipulativen Macht, die sich selbst zur höchsten Instanz erhebt und eine trügerische Göttlichkeit verkauft – eine „Göttlichkeit der Lügen“. Sie nährt sich von Angst, sät Gewalt und hält durch Täuschung die Fäden in der Hand.“ Somit ist die Platte auch inhaltlich von einer grausamen und erschreckenden Aktualität geprägt, die jedoch auch genügend Spielraum für eigene Interpretationen und Deutungen übriglässt.

Die Stücke wirken griffig, durchdacht und ausgereift, die Produktion ist druckvoll und transparent, böse Growls und melodischer Klargesang gehen endgültig Hand in Hand und verbinden sich zu einer exzellenten Mischung aus mitreißender Brutalität und genialer Melodik. MISSION IN BLACK knüppeln spätestens jetzt in der ersten Liga und punkten auch und vor allem mit ihrem vielfältigen, kurzweiligen Songwriting.

Michael Gaspar vergibt 9 von 10 Punkten