MAD MAX
Titel: STORIES OF DESTINY
Label: REIGNING PHOENIX MUSIC
Spieldauer: 45:25 Minuten
VÖ: 04. September 2026
MAD MAX wurden 1981 in Münster von Gitarrist, Songwriter und Bandleader Jürgen Breforth gegründet und haben sich über mehr als vier Dekaden einen festen Platz in der europäischen Melodic Hard Rock und Heavy Metal Szene erarbeitet. Mit kraftvollem, gitarrenbetontem, melodischem und klassischem Hard Rock hat sich die Band mit zahlreichen Studioalben, Tourneen und Festivalauftritte eine treue Fanschar aufgebaut.
2026 feiert die Band ihr 45-jähriges Jubiläum mit dem Studioalbum “Stories Of Destiny”, mit dem man gleichzeitig zurückschaut und ein neues Kapitel mit dem britischen Sänger Alan Clark (Dark Heart) als neuem Fronter beginnt. Zudem kehrte mit Andreas Baesler der originale MAD MAX Sänger nach 45 Jahren erstmals wieder zurück und hat an zwei Titeln der Scheibe mitgewirkt.
Ein Großteil der elf Stücke von “Stories Of Destiny” basiert auf Songs, die Jürgen Breforth im Laufe der Jahre mit renommierten Namen der Rock und Metal Szene geschrieben hat, darunter Sascha Gerstner (Helloween), David Readman (Pink Cream 69), Andreas Broon (The Sisters Of Mercy) und Michael Voss, die nun im unverkennbaren MAD MAX Stil neu interpretiert und aufgenommen wurden. Dabei stehen dem Mastermind der zweite Gitarrist Dethy Borchardt sowie Fabian Watermann am Bass und Axel Kruse an den Drums zur Seite.
Ebenfalls Teil der Scheibe sind die beiden bislang unveröffentlichten Tracks `Til‘ The End Of Time´ und `Weapons Of Love´ (ein beinahe AOR-artiger melodisch-eingängiger Ear Candy) aus dem Jahr 1991 sowie die neu eingespielte Version von ‚Piece Of Candy‘, die auf dem allerersten Gitarrenriff basiert, das Jürgen Breforth 1981 für MAD MAX komponierte, und welche nun als Duett zwischen Alan Clark und Andreas Baesler konzipiert ist. Die abschließende spanische Version `Dulces Falsos´ ist der erste MAD MAX Song mit spanischem Text und damit als eine Hommage an die wachsende Fanbase der Band in Lateinamerika gedacht.
So hat also beinahe jeder Song seinen eigenen Hintergrund und eine besondere Entstehungsgeschichte. Der melodische Ohrwurm-Opener `Silver´ beispielsweise wurde ursprünglich 2001 für das Debütalbum von Michael-Schenker-Group-Sänger Gary Barden geschrieben und entstand gemeinsam mit Andreas Bruhn (The Sisters Of Mercy, Doro Pesch), der das Zeug zu einer Art Hit-Single hat. Das hymnische `Keep You Alive´ entstand in Zusammenarbeit mit Helloween-Gitarrist Sascha Gerstner und wurde als zweite Single ausgekoppelt. Die übrigen Songs decken die Palette vom heavy rockenden `Mad Gone Blind´ bis zur beeindruckenden, epischen Powerballade `Wings Of Freedom´ ab.
Fazit: “Stories Of Destiny“ ist kein reguläres, vollständig neues Studiowerk, aber auch kein Best-Of-Album, sondern eine gelungene, wohl auch nicht zufälligerweise gut 45 Minuten lange Compilation als Geburtstagsgeschenk an sich selbst, ein besonderes musikalisches Bonbon für die Fans und eine lohnende Abrundung des MAD MAX Backkatalogs.
Michael Gaspar vergibt keine Bewertung


