IN AETERNUM – “…OF DEATH AND FIRE”

IN AETERNUM

Titel: “...OF DEATH AND FIRE”

Label: Soulseller Records

Spieldauer: 43:27 Minuten

VÖ: 06. Februar 2026

IN AETERNUM sind zurück. Anfang der frühen Neunzigerjahre gegründet, stürmte die Band über viele Jahre hinweg die Szene mit kompromisslosen Veröffentlichungen, mehreren EPs, ausgedehnten Tourneen und vier Studioalben – “Forever Blasphemy” (1999), “The Pestilent Plague” (2000), “Nuclear Armageddon” (2003) und “Dawn of a New Aeon” (2005). Danach wurde es lange still um IN AETERNUM, der Winterschlaf schien endgültig. Doch jetzt sind sie wieder da, und das mit exakt demselben Line-up wie vor 20 Jahren. Mit “…Of Death And Fire” schlagen IN AETERNUM ein neues Kapitel auf und knüpfen dort an, wo sie einst aufgehört haben. David Larsson an Gesang und Gitarre, Daniel Sahlin an Leadgitarre und Bass sowie Perra Karlsson am Schlagzeug bündeln ihre Erfahrung und ungebrochene Leidenschaft zu einem Album, das mit voller Wucht einschlagen wird. Produziert von IN AETERNUM und Gord Olson, wurde “…Of Death And Fire” zwischen Juni und September 2025 aufgenommen. Die Schlagzeugaufnahmen entstanden im Studio Cave unter der technischen Betreuung von Pontus Ekwall. Gesang, Gitarren und Bass wurden im Lion’s Den Studio eingespielt und von Daniel Sahlin aufgenommen. Die Vocal-Arrangements stammen von David Larsson und Daniel Sahlin. Für Mix und Mastering zeichnete Gord Olson im Origo Mali Studio in Kanada verantwortlich. Den Gastgesang auf ‘To Those Who Have Rode On’ steuerte Erik Danielsson bei, zusätzliche akustische Gitarren auf diesem Song wurden von Mira Sahlin eingespielt. Das Artwork stammt von Belial Necroarts, die Fotografie von Magnus Eklund Izarra.

Ob “…Of Death And Fire” mehr ist als ein bloßes Comeback-Album, lest ihr jetzt. Wir beginnen mit dem Intro ‘Danse Macabre’, auf das passenderweise ‘Beneath The Darkened Tomb’ folgt, ein genauso rasender Wutfetzen wie das nachfolgende ‘The Day of Wrath’ – beide ballern euch einen Scheitel, solltet ihr zu nahe an den Boxen stehen. Anders gehen die Schweden in ‘Spirits of the Dead’ zu Werke. Hier gibt es weniger Raserei und mehr dunkles Drumgeballer nebst fetten Gitarren und Growl-Attacken – sehr stimmungsvolle Nummer. Zeit fürs gepflegte Moshpit gibt’s im schwärzlichen ‘Mortuary Cult’, das allein durch den beschwörend gesprochenen Part eine Ecke okkulter wirkt als das bisher Gehörte. ‘The Vile God of Slime’ und ‘Bow To None’ liefern nervenzerfetzendes Tempo, verdammt rasenden Gesang und überwältigen mit ihrer Wucht, genauso wie ‘The Hourglass’, dem das 51-sekündige ‘De Profundis’ vorsteht, das mit einem starken Gitarrensolo ausgestattet ist. Nach ‘Goddess of Abominations’ ist ‘To Those Who Have Rode On’ das stimmungsvolle Ende von “…Of Death And Fire”. Der Song beginnt mit bedrückendem Gitarrenspiel von Mira Sahlin, Regentropfen sind zu hören, und was folgt, ist der wohl eindringlichste, unter die Haut gehende und mit sieben Minuten Spielzeit längste Track, der on top mit einem Gastbeitrag von Erik Danielsson (WATAIN) ausgestattet ist, den die Platte zu bieten hat – Goosebumps Alert!

Nix verlernt, das gilt für IN AETERNUM und ihr erstes Album nach 20 Jahren Growlstille. Die kompletten 43 Minuten sind ein rasender Mix aus brachialem Death und wütenden Black Metal, der sowohl Fans der ersten Stunde als auch neue Metaller abholen dürfte. 

Tobi Stahl vergibt 8,5 von 10 Punkten