IGNESCENT – ETERNAL

IGNESCENT

Titel: ETERNAL

Label: FRONTIERS RECORDS

Spieldauer: 33:56 Minuten

VÖ: 20. März 2026

IGNESCENT sind eine kraftstrotzende und dynamische Modern Metal Band aus Chicago um ihre talentierte Frontfrau Jennifer Benson und präsentieren ihr brandneues Album “Eternal”, welches auf die Debüt-EP “Electrified” und den Longplayer „Fight In Me“ folgt.

Die zehn neuen Tracks zeigen sich variabel und eingängig zwischen Alternative Rock, modernen und elektronischen Sounds sowie US Rock der modernen Zunft. Überwiegend hat das Ganze mächtig Wucht und ordentlich Groove mit treibenden Riffs und schicken Melodien, manchmal ist es auch etwas näher an Radiotauglichkeit und beinahe Pop-Apeal.

Bereits der Opener `Joker´ geht richtig gut ins Ohr und `Fight For Me´ wartet mit einem großartigen Singalong auf, während `Shame Shadow´ atmosphärisch und mit männlichen Rap-Parts daherkommt. `Fearless´, das gemeinsam mit Flyleaf Gitarrist Sameer Bhattacharya entstanden ist, sowie die solide Ballade `Light Up The Night´ hauen mich dagegen nicht so wirklich vom Hocker.

Da sorgt das folgende, eindringliche `Alone In The Dark´ schon eher für Gänsehaut und bereitet den Weg für das begeisternde Schlussdoppel aus dem grandiosen Ohrwurm `Chariot Of Fire´ samt Gastvocals von Clint Lowery (Sevendust) sowie dem packenden Titeltrack.

Neben der zumindest teilweise mitreißenden Musik behandeln die Texte tiefgründige Themen vom täglichen Real-Life Struggle aus Ängsten und Depression, dabei immer eine Message von Hoffnung, Resilienz und Zusammenhalt verbreitend.

Eternal” wurde produziert von Jeremy Valentine (New Years Day) und Brandon Wolfe und ist eine schmissige Kollektion moderner Female Fronted Metal Sounds und einiger beeindruckender Songs, wenn auch nicht durchweg Gefallen findend. Druckvolle Produktion, gesunde Härte, ein zeitgemäßer Sound, aber vor allem das in Teilen sehr eingängige Songwriting sowie die gute Fronterin und eine große Portion Emotionalität machen Spaß und die Scheibe zu einem wenn auch kleinen Schritt nach vorne für den Vierer.

Michael Gaspar vergibt 7,5 von 10 Punkten