HADOPELAGYAL – ZALMATHIC NECROICHORION EP

HADOPELAGYAL

Titel: ZALMATHIC NECROICHORION EP

Label: AMOR FATI PRODUCTIONS

Spieldauer: 22:57 Minuten

VÖ: 04. September 2026

Die tiefste Meereszone zwischen 6000 und etwa 11000 Meter Meerestiefe wird als das Hadopelagial bezeichnet. Etymologisch setzt sich der Begriff aus den griechischen Wörtern Hades (Unterwelt) und Pelagos (Meer) zusammen. HADOPELAGYAL bringen mit der EP „Zalmathic Necroichorion“ ein neues Lebenszeichen aus den tiefsten Untiefen des Meeres ans fade Licht.

Das Duo Hekla (Vocals, Guitars) und Augur (Drums) vernichtet wieder ordentlich Krill und Plankton. Zwischen viel Teitanblood Gekloppe und einem ordentlichen Hub Portal fräst sich das Ensemble durch vier Songs mit knapp 23 Minuten Spielzeit. Hier bleibt keine Zeit zum Luftholen, die Kompositionen sind direkt, rasend und brutal. Die Portal Einflüssse sorgen an der ein oder anderen Stelle für ein wenig Abwechslung aber zum fluffigen Sommerhit reicht es bei HADOPELAGYAL dann – zum Glück – trotzdem nicht. Irgendwo im Bermudadreieck zwischen fiesem Death Metal, biestigem Black Metal und stumpfen War Metal haben HALOPLAGYAL ihre Taucherbasis eingerichtet.

Ein flirrendes, rauschendes und oftmals polterndes Manifest erfährt der Hörer bei dieser EP, die knackig und akzentuiert wirkt ohne Zugeständnisse an moderate Töne zu machen. Produktionstechnisch muss hier sogar noch einen Extrapunkt verteilt werden, denn dem klanglichen Chaos Herr zu werden erscheint nicht unbedingt einfach. Gutes und krasses Ding von HADOPELAGYAL!

Ingo Holzhäuser vergibt 8,5 von 10 Punkten