GUS G. – STEEL BURNER

GUS G.

Titel: STEEL BURNER

Label: METAL DEPARTMENT

Spieldauer: 38:29 Minuten

VÖ: 24. April 2026

“Steel Burner“ ist das fünfte Soloalbum des renommierten griechischen Gitarristen, Komponisten und Firewind Masterminds GUS G. und gleichzeitig seine erste Solo-Veröffentlichung nach fünf Jahren, die sowohl modernen, instrumentalen Metal als auch einige hochkarätige Kollaborationen mit bekannten Heavy Metal Stimmen beinhaltet.

Der eröffnende Titeltrack entpuppt sich als packende, vielseitige, gut anderthalbminütige Einleitung (ursprünglich übrigens ein Werbesong und somit eine Auftragsarbeit eines deutschen Herstellers von CNC-Maschinen zur Metallbearbeitung), der für Fundament, Konzept und eben Titel der gesamten Scheibe steht, bevor es mit der Leadsingle `Nothing Can Break Me´ und Metalqueen Doro am Mikro sowie Dennis Ward (u. a. Magnum, Pink Cream 69, Unisonic, Sunstorm, Angra) am Bass direkt in die hymnisch-metallischen Vollen geht.

Und auch das folgende `Dancing With Death´ mit dem ehemaligen Iced Earth und derzeitigen Ashes Of Ares Fronter Matt Barlow lässt sich nach ruhigem Beginn nicht lange bitten und glänzt mit dessen unverwechselbaren Vocals und wuchtiger Gitarrenarbeit.

Im Fokus stehen wie auch bei den sich anschließenden instrumentalen Stücken wie `Advent´ und `What If´ der Signature-Stil des Protagonisten, technische Präzision, packende Melodien und Leads sowie intensive Soli.

Drei weitere Tracks mit Gesang stehen nun noch aus, zuerst `No One Has To Know´, ein moderner, von Dino Jelusick performter Rocker sowie zwei Songs mit Ronnie Romero (Rainbow), die sich von vielen Kollaborationen und der gemeinsamen, kürzlichen Worldtour des Chilenen sehr gut kennen. Darunter mit dem eindringlichen `Frenemy´, der einzige Song, zu dem GUS G. den Text geschrieben hat, für die übrigen Lyrics zeichnen die jeweiligen Gäste verantwortlich. Das abwechslungsreiche, dynamische, knapp fünfminütige Instrumentalstück `Closure´ beschließt eine homogene und stimmige Scheibe.

Mit “Steel Burner” präsentiert Gus G. ein selbstbewusstes, kraftvolles, unterhaltsames musikalisches Statement, bringt Heavy Metal Roots und Moderne zusammen, würdigt die Kraft der künstlerischen Zusammenarbeit und erweist sich abermals als talentierter Tausendsassa mit großem technischen wie kompositorischen Können.

Michael Gaspar vergibt 8 von 10 Punkten