GREYHAWK-KEEPERS OF THE FLAME

GREYHAWK

Titel: KEEPERS OF THE FLAME

Label: FIGHTER

Spieldauer: 44:25 Minuten

Es gibt glücklicherweise immer noch einen unerschöpflichen Vorrat frischer und junger Bands weltweit, die sich der traditionellen Spielart unser aller geliebten Mucke annehmen und versuchen diese mit neuem Leben zu füllen. Wenn man GREYHWAK in einem Rezept versuchen würde zu umschreiben, läse es sich wahrscheinlich wie folgt: Man nehme zu gleichen Teilen Zutaten von Manowar, Virgin Steele, Dio und Judas Priest, vermenge diese zu einer fünf-köpfigen Band und nenne das Ergebnis GREYHAWK. Und dieses Ergebnis mundet mir ausgesprochen gut, obwohl der Ort der Herstellung Seattle ist, dessen Grunge Schlagseite hier aber glücklicherweise nicht abfärbt, sondern eher das Seattle, das als Geburtsort so mancher geiler traditioneller U.S. Metal Kapelle hergehalten hat. Anyway, Fans traditioneller Klänge dürften Freude haben an Tracks wie dem hymnischen, zwischen schnellen und Mid-tempo Parts hin und her springenden  „Frozen Star, dem melodischen, hymnischen Banger „Halls Of Insanity“, dem groovenden Stampfer „Black Peak“ und dem von hohoho Chören unterstützten „Masters Of The Sky“. Für einen Debüt Longplayer haben die Jungs aus Seattle ne Menge richtig gemacht und auch die mittelhohen Vocals von Rev Taylor, der auch markerschütternde hohe Schreie in seinem Repertoire hat, fügen sich gut ins Gesamtbild ein. Wenn GREYHAWK dann beim nächsten Versuch auch noch ein weniger kitschiges Artwork dazu packen, sollte es wohl weiter aufwärts gehen.

Ludwig Lücker vergibt 8 von 10 Punkten