FIGHTER V – DÉJÀ VU

FIGHTER V

Titel: DÉJÀ VU

Label: FRONTIERS RECORDS

Spieldauer: 43:11 Minuten

VÖ: 10. April 2026

Ein “Déja Vu” ist bekanntlich eine Erinnerungstäuschung bei der man fälschlicherweise das Gefühl hat, ein gegenwärtiges Ereignis früher schon einmal erlebt zu haben, und aktuell auch der Titel des dritten Studioalbums der Schweizer Melodic Rocker FIGHTER V.

Auch musikalisch macht sich beim Anhören der neuen Songs schnell das Gefühl großer Vertrautheit bereit, denn der Vierer erweckt Melodic Rock der alten Whitesnake, Journey, Survivor und Foreigner Schule zum Leben.

Das Quartett besteht aus Sänger Emmo Acar, Lobe Valentin an der Gitarre, Drummer Lucien Egloff sowie Roman Stalder am Bass und hat bereits die beiden Scheiben “Fighter” (2019) und “Heart Of The Young” (2024) veröffentlicht.

Tracks wie der mitreißende Opener `Raging Heartbeat´ und der eingängige Titel-Ohwurm repräsentieren feinsten, authentischen Melodic Hardrock/AOR mit Roots und Einflüssen von den Idolen der 80s, aber auch frisch und modern dargeboten und produziert.

Die Keyboardsounds wurden produziert, gespielt und aufgenommen von Victor Olsson und stellen einen weiteren elementaren Baustein des Gesamtsounds dar. Das von Magnus Hägglund gespielte Saxophon sorgt darüber hinaus für musikalische Farbtupfer.

Arenataugliche Rocksongs und melodische Hymnen wie `Hold The Time´, ein flauschiger Ohrwurm wie die Vorabsingle `Foolish Heart´ und die gefühlvolle Ballade `All Your Love´ sind voll von eingängigen Riffs, schimmernden Keyboard-Texturen und Old-School-Rock-Hooks sind sowohl eine authentische Hommage und nostalgische Anspielung auf die Wurzeln als auch eine mutige, zeitgemäße Weiterentwicklung, geprägt von gereiftem Songwriting, künstlerischem Detailreichtum und einer transparenten, modernen Produktion.

Mit “Déja Vu” schärfen FIGHTER V ihr musikalisches Profil, entwickeln ihren stadiontauglichen Mainstream Signaturesound weiter und legen einen homogenen, kurzweiligen, frischen Silberling vor, der die Gratwanderung zwischen Nostalgie und Moderne auf beeindruckende Weise meistert.

Michael Gaspar vergibt 8 von 10 Punkten