DON AIREY – PUSHED TO THE EDGE

DON AIREY

Titel: PUSHED TO THE EDGE

Label: EARMUSIC

Spieldauer: 56:12 Minuten

VÖ: 28. März 2025

Tastenmeister DON AIREY hat sein neuestes Soloalbum ”Pushed to the Edge” aufgenommen und präsentiert mit den elf neuen Tracks wieder mal feinstes Futter für Rockfans, auch und vor allem natürlich für Anhänger seiner Hauptband Deep Purple.

Der Künstler hat an über 300 Alben mitgewirkt und mit Legenden wie Ozzy Osbourne, Rainbow, Whitesnake, Judas Priest, Gary Moore, Brian May, Jethro Tull und Black Sabbath zusammengearbeitet.

Mit Energie, Power und einem hochkarätigen Lineup zu dem die Sänger Carl Sentance (Nazareth) und Mitchell Emms (The Voice UK), Deep Purple Gitarrist Simon McBride, Drummer Jon Finnigan und Bassist Dave Marks gehören, setzt DON AIREY nun also seine Solokarriere fort.

Und dabei liefert er gradlinige, handgemachte Rockmusik auf höchstem Niveau, die wie das treibend-eingängige Anfangsdoppel aus der Vorabsingle `Tell Me´ und dem folgenden `They Keep On Running´ nicht allzu weit vom Sound seiner Hauptspielwiese entfernt einlaufen und mit melodischen, beinahe symphonischen Orgelklängen des Meisters punkten.

Weitere Glanzlichter setzen das atmosphärische Kleinod `Flame In The Water´ und das beinahe achtminütige, leicht progressive Epos `Godz Of War´, schleppend und getragen, mit dominanten, (neo-)klassischen Keyboards, vielen Tempi- und Motivwechseln, Soli und einer komplexen Struktur.

Weitere Highlights sind das Duell von Schlagzeug und Moog in `Rock The Melody´ und das leichtfüßig-verspielte Instrumental `Girl From Highland Park´ mit Piano zur Geige von Steve Bentley-Klein . Beim ebenfalls instrumentale, jammige Finale `Finnigan´s Awake` dürfen sich alle Instrumentalisten noch einmal austoben und es kulminiert in einen beinahe jazzigen Showdown, der wie eine Live-Revue oder Radioshow mit einer Vorstellung der Beteiligten abmoderiert wird.

Ein abwechslungsreiches, frisches, zeitloses Album, das von den mitwirkenden „alten Hasen“ des Genres profitiert und jede Menge interessante, vielseitige Songs bietet.

Michael Gaspar vergibt 8 von 10 Punkten