COURSE OF FATE
Titel: BEHIND THE ECLIPSE
Label: ROCK OF ANGELS RECORDS
Spieldauer: 45:21 Minuten
VÖ: 30. Januar 2026
Nach dem Longplay-Debüt “Mindweaver” (2020) und dem Nachfolger “Somnium“ (2023) stellen die norwegischen Progressive Metaller COURSE OF FATE ihr drittes Langeisen “Behind The Eclipse“ vor.
Dabei handelt es sich im Gegensatz zur ersten Scheibe nicht um ein Konzeptalbum, sondern um einzelne Songs, die als roten Faden die Interaktion von Licht und Dunkelheit beleuchten. Die neuen Stücke sind heavy und mit allerlei musikalischen Drehungen und Wendungen versehen. Sie geraten dadurch nie zu düster oder zu wuchtig, da dies immer mit einem weiteren Schlenker, einem packenden Instrumentalpart oder einer ruhigeren Passage abgefedert wird.
COURSE OF FATE sorgen für vielseitiges, facettenreiches Songwriting und spielen mit verschiedenen, Tempi, Lautstärken und Stimmungen. Ein Track wie die wuchtig-atmosphärische Auskopplung `Acolyte´ wächst mit jedem Durchlauf, während der vielseitige, direkt folgende Brecher `Hiding From The Light´ zwischen einem zuckersüßen Chorus und metalcore-artigen Ausbrüchen pendelt und `Don´t Close Your Eyes mit Piano- und Celloklängen dann für eher ruhige, balladeske, gefühlvolle Töne sorgt.
In ihrem vielfältigen modernen Prog Sound, mal zäh, mächtig und doomig, mal verspielt und düster, verarbeitet die Gruppe nach eigener Aussage Einflüsse von Pink Floyd, Queensryche und Dream Theater bis zu Bands wie Evergrey, Soen und Pain of Salvation.
COURSE OF FATE interpretieren ihren Prog Metal modern, dynamisch und gekonnt sowie mit Power, Tiefe, haufenweise Emotionen und einem guten Schuss Düsternis und legen ein abwechslungsreiches, zeitgemäßes und top produziertes Album vor.
Michael Gaspar vergibt 8,5 von 10 Punkten


