CONVERGE – HUM OF HURT

CONVERGE

Titel: HUM OF HURT

Label: EPITAPH RECORDS

Spieldauer: 33:19 Minuten

VÖ: 05. Juni 2026

CONVERGE die Zweite für dieses Jahr. Nur knapp vier Monate nach dem überragenden Love is not enough stürmt die Post-Hardcore Legende abermals aufs Feld. Im Gepäck dieses Mal „Hum of Hurt“, ein zäher, dystopischer Brocken, ganz anders als der Vorgänger und dennoch so typisch CONVERGE.

War Love is not enough von recht vielen Thrashverweisen geprägt kann „Hum of Hurt“ ganz einfach darauf verzichten. CONVERGE schaffen eine beklemmende Atmosphäre, typisch und dennoch überraschend nach dem sehr metallischen Vorläufer. Gerade das gesetztere – man könnte auch sagen doomige – Tempo von „Hum of Hurt“ überrascht und spannt sich über die gesamte Scheibe hinweg, auch wenn es die hektischen Attacken wie im Opener ‚Slip the Noose‘ weiterhin gibt. Reduziert wirkt dann ‚Doom in Bloom‘, aber keinesfalls haben die Jungs an Durchschlagskraft verloren. Im Gegenteil – hier sind heftig schwere Brechstangen Arrangements am Start. Selbiges gilt für den sechsminütigen Brecher ‚Dream Debris‘, der wie das Herzstück des Albums fungiert ohne die anderen Tracks so zu überstrahlen, dass sie das Nachsehen hätten.

Welch ein starkes Doppel haben uns CONVERGE in diesem Jahr beschert? Zwei Alben, die typischer nicht hätten sein können und dennoch unabhängig voneinander die Unterschiedlichkeit von CONVERGE zeigen. Saustark!

Ingo Holzhäuser vergibt 9 von 10 Punkten