BLACK SWAN
Titel: PARALYZED
Label: FRONTIERS RECORDS
Spieldauer: 53:44 Minuten
VÖ: 27. Februar 2026
Das US All-Star Hardrock Kollektiv BLACK SWAN – Sänger Robin McAuley (McAuley Schenker Group), Gitarrist Reb Beach (Winger, Whitesnake), Jeff Pilson (Foreigner, The End Machine, ex-Dokken) am Bass sowie Schlagzeuger Matt Starr (Ace Frehley, Mr. Big) – legt uns ihr drittes Studioalbum “Paralyzed” auf den heimischen Plattenteller.
Da haben wir mal einen Vierer, der den Stempel Supergroup verdientermaßen trägt und bereits mit den beiden ersten Longplayern, dem Debüt “Shake The World” (2020) und seinem Nachfolger “Generation Mind” (2022), gerechtfertigt hat.
Auch mit über 70 singt McAuley noch mit Power, viel Wiedererkennungswert, Spaß und beispielsweise bei `Different Kind Of Woman´ mit einer kleinen Prise Dreck in der Stimme. Mit dem schnellen `Shakedown´, dem Ohrwurm von Titelsong und einem eingängigen Brecher wie `Carry On´ beweisen BLACK SWAN sich einmal mehr als Meister der melodischen Heaviness.
Daneben muss man auf jeden Fall noch den mitreißenden Opener `When The Cold Wind Blows´ und den vorab ausgekoppelten Banger `If I Was King´ als weitere Highlights einer homogenen, kurzweiligen, an Glanzlichtern nicht armen Scheibe nennen. Und mir als bekennendem Balladenfreund sticht außerdem noch das gefühlvolle `I´m Ready´ ganz besonders ins Ohr.
“Black Swan is old school eighties rock that is all about good guitar riffs with badass vocals.” (Reb Beach) – die Gruppe steht für überzeugendes Songwriting mit Können, Energie und Leidenschaft und einen zeitlosen, melodischen Hardrocksound sowie sind und bleiben eines der besten Pferde im Frontiers Records Stall.
“Paralyzed” ist frische, dynamische, heavy und sowohl klassische als auch moderne Melodic Hardrock Masterclass und das beste Beispiel dafür, was entsteht, wenn solche Ausnahmekönner ihre Köpfe zusammenstecken und dass analog Aristoteles das Ganze immer mehr und stärker ist als die bloße Summe seiner Einzelteile. Diese musikalischen Synergieeffekte vereinen die individuellen und kollektiven Talente ihrer Protagonisten mit starken Songs und einer Top Produktion. Einzig und allein das farb- und fantasielose Coverartwork kann da mal so gar nicht mithalten.
Michael Gaspar vergibt 8,5 von 10 Punkten


