BEYOND THE BLACK
Titel: BREAK THE SILENCE
Label: NUCLEAR BLAST RECORDS
Spieldauer: 38:48 Minuten
VÖ: 09. Januar 2026
Die deutsche Modern Symphonic Metal Band BEYOND THE BLACK schickt sich an, bereits ihr sechstes Studioalbum “Break The Silence“ zu veröffentlichten. Alles begann 2015 mit dem Debütalbum “Songs Of Love And Death”, belohnt mit dem Metal Hammer Award für das “Best Debut”.
Bereits der Nachfolger “Lost In Forever” belegte 2016 Platz 4 in den deutschen Albumcharts, heute spielt die Band bei den großen Metalfestivals und hat internationale Acts der Szene wie Aerosmith, Korn, die Scorpions, Saxon und Within Temptation begleitet.
Es folgten Album Nummer drei “Heart Of The Hurricane”, “Horizons” (2020) und der selbstbetitelte fünfte Longplayer im Januar 2023. Dem Veröffentlichungstermin Anfang des Jahres bleibt die Truppe um Jennifer Haben also treu und ebenfalls ihrem Sound, denn das Konzeptalbum bietet gewohnt abwechslungsreichen melodischen Metal mit Ethno und Symphonic Einflüssen.
Die Songs erkunden Themen von Kommunikation, innerer Stärke, Resilienz und Balance sowie künden von dem Drang und der Notwendigkeit von Verbindungen in einer gespaltenen Welt. Da sind typische BEYOND THE BLACK Tracks wie das grandiose Titelstück oder der Ohrwurm `Hologram´, andere setzten modernere, rhythmische Akzente, bieten eingängige Mitgehparts und mitreißende Backgroundchöre mit Schmackes (`Rising High´, `The Flood´).
Doch auch ihrer Freude an Exkursionen in ungewohntes musikalisches Terrain und ihrer Vorliebe für Kollaborationen wird erneut Rechnung getragen, was nicht zuletzt zu einigen der Highlights der Scheibe führt. So an allererster Stelle das packende `The Art Of Being Alone´ Duett mit Lord Of The Lost Anführer Chris Harms, dessen tiefe, düstere Vocals den perfekten Kontrast zu Habens glasklarer Stimme bieten.
`Let There Be Rain´ entstand in Zusammenarbeit mit dem Frauenchor The Mystery Of The Bulgarian Voices, die mit ihrem kraftvollen Gesang für eine weitere hymnische, überzeugende „Balkan Metal“ Nummer sorgen und das schnelle, elektronisch angehauchte `Can You Hear Me´ gemeinsam mit Sängerin Asani (Lovebites), während `Ravens´ mit Hilfe der Fans entstanden ist. Eine besondere Fannähe muss man als weiteres Trademark und Anliegen dieser besonderen Band nennen, immer in dem Bemühen, ihre Anhängerschaft wo es geht, mit einzubeziehen und auf dem Laufenden zu halten.
Auch das tänzerisch-leichtfüßige `(La Vie Est Un) Cinéma´ zeigt nochmal eine ganz neue Seite der Truppe und `Weltschmerz´ sorgt mit seinem bewegenden deutschsprachigen Text für eine Premiere und mit seinem hymnischen Mittelteil für Emotion, Dynamik und Gegensätze.
Unter dem Strich ein stimmiges, großartiges, vielseitiges Album mit packenden Songs und einigen „Experimenten“ und doch alles eindeutig und unverkennbar BEYOND THE BLACK.
Michael Gaspar vergibt 8,5 von 10 Punkten


