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KÄRBHOLZ – Veränderung, persönliche Geschichten und Bock auf neue Musik

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Mit „Sturm zieh auf“ melden sich KÄRBHOLZ am 25. September mit ihrem mittlerweile zwölften Studioalbum zurück. Drei Jahre nach „Kapitel 10: Wilde Augen“ und „Kapitel 11: Barrikaden“ hat sich die Band aus Ruppichteroth bewusst Zeit für das nächste Kapitel genommen. Entstanden ist ein Album, auf dem KÄRBHOLZ ihren bekannten Mix aus Deutschrock, Hardrock, Metal und Punk weiterentwickeln und gleichzeitig einige neue musikalische und thematische Akzente setzen.

Im Gespräch mit Adrian Kühn geht es um die ungewöhnlich lange Entstehungsphase des Albums, den Wunsch nach einem härteren Sound, die Geschichten hinter Songs wie ‚Sturm zieh auf‘, ‚Messers Schneide‘, ‚Gottes Kind‘ und ‚Kintsugi‘ sowie um die persönlichen Erfahrungen, die in die Texte eingeflossen sind. Außerdem sprechen wir über die aktuelle gesellschaftliche Situation, die Bedeutung von Veränderung und natürlich die anstehende Tour.

Tobias:
Hallo Adrian! Vielen Dank, dass du dir die Zeit für dieses Interview nimmst. Am 25. September erscheint mit „Sturm zieh auf“ euer mittlerweile zwölftes Studioalbum. Wie groß ist aktuell die Vorfreude auf den Release?

Adrian:
Hey Tobias, schön, dass wir sprechen. Ja, endlich kommt das Ding. Ich meine … drei Jahre sind vergangen seit dem letzten Album … in dem Fall seit den letzten beiden Alben … so lange haben wir uns noch nie Zeit gelassen. Wir haben die Aufnahmen Ende letzten Jahres beendet. Das heißt, wir sitzen hier schon ’ne Weile mit dem Album und können mit niemandem drüber sprechen. Da waren die Single-Veröffentlichungen schon aufregend. Aber jetzt ist es Zeit für das ganze Album.

Tobias:
Drei Jahre sind seit „Kapitel 10: Wilde Augen“ und „Kapitel 11: Barrikaden“ vergangen. Wenn du heute auf diese Zeit zurückblickst: Wann war für euch klar, dass der richtige Moment gekommen ist, um mit einem neuen Album an die Öffentlichkeit zu gehen?

Adrian:
Wir haben die beiden letzten Alben in einer riesigen Session aufgenommen. Da kannst du dir vorstellen, das war ’ne ganze Menge Arbeit. Direkt danach war dann natürlich nicht der Elan und auch nicht die Notwendigkeit da, sich an neue Stücke zu begeben. Ich selber kann aber gar nicht anders, als irgendwie immer in Musik oder vor allem in Texten zu denken. Ich hatte dann Anfang vorletzten Jahres also dennoch bereits um die zehn Song-Ideen. Das hat aber niemanden wirklich interessiert. Beziehungsweise waren wir als Band viel mehr fokussiert auf die Tourneen mit den beiden frischen Alben. Wir waren einfach nicht im Modus, uns an neues Material zu setzen. Ich war allerdings im Modus, Texte zu schreiben. Und das habe ich dann das Jahr über getan und ein Jahr später hatte ich eine Kladde mit rund 40 Song-Ideen. Das war dann auch der Punkt, an dem wir gemerkt haben: Ja. Jetzt haben wir Bock drauf. Wir haben zwei Tourneen mit den aktuellen Platten hinter uns. Lasst uns wieder kreativ werden. Das Ganze aber ohne jeglichen Druck. Das haben wir immer so getan und besonders in dieser Situation war uns wichtig, dass wir einfach mal locker drauf los jammen. Schauen, wohin uns die musikalische Reise führt. Keine Deadline, kein Konzept, kein Studio gebucht. Anfang 2025 … nach einem Jahr ganz entspannter Zeit im Proberaum war dann klar, dass wir kurz davor sind, alle Songs für ein Album zu haben. Dann haben wir angefangen, uns darauf zu fokussieren und im Laufe des Jahres das Album produziert.

Tobias:
Im Vorfeld bezeichnet ihr „Sturm zieh auf“ als euer bislang härtestes und kompromisslosestes Album. Beim Hören hatte ich tatsächlich den Eindruck, dass die Gitarren noch druckvoller geworden sind, ohne dass eure typischen Melodien oder die emotionalen Momente verloren gehen. Wie ist diese Entwicklung entstanden?

Adrian:
Wie gesagt, wir haben uns mit so vielen Song-Ideen auseinandergesetzt im Vorfeld. Und bei uns beginnt die Reise eines jeden Songs immer mit einer Lagerfeuerversion. Das bedeutet: Wenn ein Song mit einer Gitarre und Gesang funktioniert, dann hat er erst einmal eine gute Seele und wir arbeiten weiter daran. Da stehen dann alle Türen offen. Wird er eine Ballade oder metallisch … erstmal alles möglich. Wir entwickeln Lieder ausnahmslos im Proberaum, in dem wir zusammen spielen, ausprobieren … kein Rechner oder so. Vielmehr muss es sich gut anfühlen und Spaß machen. Wir haben relativ schnell gemerkt, dass wir gerade richtig Bock auf härtere Songs haben. Wir sind da unserer Intuition, unseren Herzen gefolgt. Wo du die Gitarren ansprichst … tatsächlich sind wir im Studio bei den Gitarrenaufnahmen dieses Mal einen etwas anderen Weg gegangen. Die Gitarren habe ich wieder bei Alex Dietz aufgenommen. Ich meine … der spielt Gitarre bei HSB, produziert sie selber … der kennt sich aus mit harten Gitarren. Unser Ansatz war, im Vorhinein einen Gitarrensound zu kreieren, der erst einmal bei allen Songs der gleiche sein soll, um dem Album eine Art einheitliches Gesicht zu geben, einen Fluss. Da haben wir dann eine Kombination von alten und neuen Amps gebaut … unterschiedliche Gitarren probiert … bis wir den Sound hatten, der sich gut angefühlt hat. Für die, die es interessiert: Hauptsächlich ist es ein Blackstar MK3 und ein Mesa Boogie Rectifier für die Rhythmus-Gitarren. Ich finde, viele moderne Produktionen klingen steril und zu aufgeräumt. Es fehlt an Seele und Dynamik. Ich denke, das liegt auch daran, dass es so einfach geworden ist, ohne auch nur einen einzigen Amp einzuschalten, einen guten Gitarrensound aufzunehmen. Das Gleiche gilt für Bass und Schlagzeug. Unsere Vorstellung war aber: Lass uns versuchen, dass man die Instrumente und die Musiker daran hört.

Tobias:
Was mir besonders aufgefallen ist: Ihr verändert euren Sound immer wieder in kleinen Nuancen. Es sind keine radikalen Stilwechsel, sondern viele feine Veränderungen, die dafür sorgen, dass jedes Album frisch klingt und trotzdem sofort als KÄRBHOLZ erkennbar bleibt. Wie wichtig ist euch genau diese Art der Weiterentwicklung?

Adrian:
Wir als Menschen entwickeln uns ja auch weiter. Warum sollten wir das nicht auch in unsere Musik legen? Ein Album ist auch immer ein Abbild seiner Zeit. Ein Abbild meines Seelenlebens textlich … musikalisch aber eine Melange von uns allen. Wie eben gesagt, wir folgen weitestgehend unserem Gefühl, wenn wir Musik machen. Es gibt keine Blaupause für ein KÄRBHOLZ-Stück. Das eröffnet ganz tolle Möglichkeiten, die wir auch versuchen zu nutzen.

Tobias:
Mit dem Titeltrack ‚Sturm zieh auf‘ eröffnet ihr das Album mit voller Wucht. Der Song wirkt wie ein Startsignal für alles, was danach folgt. War euch von Anfang an klar, dass genau dieses Stück den Opener bilden muss, und wofür steht der Sturm sinnbildlich?

Adrian:
Das Album ist nach diesem Song benannt, nicht andersherum. Er ist als Opener geschrieben. Musikalisch, aber auch textlich. Ich denke, er fängt das Gefühl des Albums ganz gut ein … ist, wie du sagst, ein Startsignal und Wegweiser. Der Sturm steht für Veränderung. Für einen Impuls, von innen oder von außen, der mich aus meiner Komfortzone herausbringt. Wohin, ist erstmal nicht wichtig. Das wird sich zeigen. Aber er ist der Initiator für Wandel. Das können alte Überzeugungen sein, die ich infrage stelle. Oder Gewohnheiten, die ich durchbreche. Oder ein radikaler Schritt, der mein Leben verändert. Die Lieder erzählen fast allesamt von der Beschäftigung mit sich selber. Von dem Weg, sein Leben und sein Herz in Einklang zu bringen. Vom Zögern und dem Mut, die nötigen Entscheidungen zu treffen. Und wenn ich an mich denke … das können gigantische Stürme sein, die sich da zusammenbrauen im Gemüt.

Tobias:
Songs wie ‚Wenn ich fall‘, ‚Dämmerlicht‘ oder ‚Wo man tanzt‘ beschäftigen sich auf unterschiedliche Weise mit Widerstandskraft, Selbstvertrauen und dem eigenen Weg. War das ein bewusst gewählter roter Faden oder hat sich diese thematische Richtung während des Schreibens ganz natürlich entwickelt?

Adrian:
Sowohl als auch. Das ist wohl meiner Situation in den letzten Jahren geschuldet. Ich habe vieles infrage gestellt. Habe Antworten gesucht auf Gefühle und Sehnsüchte, die ich in mir getragen habe und immer noch trage. Zum Beispiel verbringe ich seit drei Jahren die ersten Monate im Jahr im Ausland. Das war für mich ein großer Schritt. Vor dem ich, um ehrlich zu sein, etwas Schiss hatte. Aber genau darum geht es doch. Den Mut aufbringen, die richtigen Entscheidungen zu treffen und es anzupacken. Das war auch die Zeit, in der die Texte entstanden sind. Es war also klar, dass sich diese Gefühle in den Songs niederschlagen werden. Kleine Erfahrungsberichte, wenn man so will.

Tobias:
‚Messers Schneide‘ hat für mich etwas von einer Hymne auf frühere Zeiten – auf Freundschaften, Erinnerungen und das Gefühl, unverwundbar zu sein. Wie viel persönliche Geschichte steckt in diesem Song?

Adrian:
Der Song ist so etwas wie die Fortsetzung zu unserem Lied ‚Tiefflieger‘ von 2015. Der war übrigens seinerzeit für uns eher ein Lückenfüller auf dem Album. Er hat gerade die 30-Mio.-Marke auf Spotify geknackt und ist unser bekanntester Song … so kann man sich irren. ‚Messers Schneide‘ hat selbst eine lustige Entstehungsgeschichte. Er ist das Produkt einer spontanen Jamsession mit einer indonesischen Band auf Bali. Die haben jeden Sonntag in ’ner Kneipe dort gespielt. Wir haben uns also kennengelernt und nach einer Weile sagten sie … ey, du spielst doch in Deutschland in ’ner Band. Komm, spiel mit uns ein Lied. Wir haben uns also einfach auf vier Akkorde geeinigt und drauflosgespielt. Der Refrain kam dann einfach spontan raus. Davon gibt’s ’nen Video. Das habe ich den Jungs gezeigt und wir dachten … ey, den machen wir mal in gut! Da steckt ganz viel Wahrheit drin. Zumindest unser Selbstverständnis. Allerdings sind wir fast alle nun Ü40. Wir haben ihn also mit einem kleinen Augenzwinkern geschrieben. Ja, wir sind immer noch diese Mofagangster. Im Herzen. Mittlerweile ist es ein Motorrad. Aber das Gefühl ist dasselbe.

Tobias:
‚Gottes Kind‘ hat mich besonders beeindruckt. Der Song nimmt Hass, Hetze, Verschwörungserzählungen und gesellschaftliche Spaltung deutlich ins Visier. Gerade in der heutigen Zeit wirkt diese Botschaft sehr aktuell. Hattet ihr beim Schreiben das Gefühl, dass dieser Song zwangsläufig Diskussionen auslösen wird?

Adrian:
Wenn er das tut, wäre das etwas Schönes. Dann würden Leute immerhin miteinander sprechen. Das ist ja gerade nicht wirklich angesagt. Ich bin dem so überdrüssig. Mindestens jede zweite Band, jeder Klick auf Social Media … jeder will mir erzählen, er habe die Wahrheit erkannt, und wenn ich sie nicht auch erkenne, dann bin ich ein Arschloch. Dann bin ich der Feind. Mit dem man nicht spricht. Die Politik macht es vor. Die Menschen machen es ihr nach. Oder andersherum? Aber so funktioniert die Welt nicht, wenn du nicht isoliert in deiner Bubble lebst. Wir wohnen hier auf dem Kaff. Wenn wir unsere sozialen Kontakte davon abhängig machen würden, wer das Kreuz an der „richtigen“ Stelle setzt, dem „richtigen“ Fußballclub zugewandt ist, die „richtige“ Meinung über außenpolitische Fragen hat oder die „richtige“ Sexualität lebt … na, dann wären wir aber ganz schön einsam. Und langweilig wäre es auch. Wir sind Menschen mit ganz unterschiedlichen Perspektiven auf das Leben. Mit unterschiedlichen Bedürfnissen, Erfahrungen und Ängsten. Und wir sollten lernen, wieder miteinander zu sprechen und das als Chance begreifen, voneinander lernen und miteinander wachsen zu können. Und das müssen wir auch mittelfristig, wenn wir dieses ganze Vorhaben „Mensch“ nicht mit Vollgas an die Wand fahren wollen. Sind wir Gottes Kind? Wie wir diesen Gott auch immer nennen … wer weiß. Religion (ich meine nicht Glauben) ist aber nur ein weiterer Ismus in einer langen Liste, der uns Menschen immer weiter voneinander entfernt, weil er keine Alternative neben sich duldet. Weil er Anspruch auf absolute Wahrheit beansprucht. Und diese absoluten Wahrheiten gibt es in meinen Augen schlicht nicht. Das wäre zu einfach. Die unbequeme Wahrheit ist wohl, dass wir uns von Wahrheiten verabschieden müssen.

Tobias:
Mit ‚Kintsugi‘ zeigt ihr eine ganz andere Seite des Albums. Zwischen all der Energie erzählt der Song davon, dass Zerbrochenes nicht weggeworfen, sondern wieder zusammengesetzt werden kann. Wie entstand die Idee zu diesem Stück und warum war euch dieses Bild so wichtig?

Adrian:
Ich habe ein Buch geschenkt bekommen. Kintsugi. Ein Buch über eben jene japanische Philosophie. Zerbrochenes Porzellan wird nicht nur repariert. Die Bruchstücke werden zusammengesetzt und jede Bruchstelle künstlerisch mit Gold verziert. Es bedeutet mehr als das. Zerbrochenes kann wieder zusammengesetzt werden … ja. Vielmehr aber wird aus etwas vermeintlich Kaputtem etwas mit weitaus größerem Wert. Das bedeutet, ich sollte nicht versuchen, meine Narben zu überdecken, dass sie niemand sieht. Vielleicht nicht mal mehr ich selbst. Stattdessen sollte ich sie mit Stolz tragen. Erst sie zeichnen mich aus und ermöglichen mir Wachstum und Entwicklung. Wir haben das in dem Song mit dem Bild einer zwischenmenschlichen Beziehung erzählt. Um bei dem Bild zu bleiben: Eine langjährige Beziehung beinhaltet immer Kämpfe. Auseinandersetzungen. Wunden und Narben. Aber gerade die machen sie am Ende doch stärker. Schöner. Unumstößlicher. Und sie zeugen davon, dass man sich vor wichtigen Konflikten nicht weggeduckt hat. Sondern sie angegangen ist. Ich finde dieses Bild wirklich schön. Das kannst du ja auf alle Aspekte des Lebens übertragen. Am Ende bedeutet es auch, eine vermeintlich schwierige Zeit … manchmal sagen wir ja, wir haben unsere Zeit mit etwas verschwendet … selbst diese, wir müssen es nur zulassen, werden uns größer und stärker machen, als wir vorher waren. Ein Scherbenhaufen ist eine wunderschöne Vase. Man sieht es auf den ersten Blick nur oft nicht.

Tobias:
Nach mittlerweile zwölf Studioalben könnte man meinen, dass sich irgendwann Routinen einschleichen. Stattdessen habe ich den Eindruck, dass KÄRBHOLZ musikalisch weiterhin neugierig bleiben und sich immer wieder neue Impulse geben. Woher nehmt ihr nach all den Jahren diese Motivation?

Adrian:
Ich merke, das wird die kürzeste Antwort bis hierher: Weil wir nach wie vor so viel Bock auf diese Band haben wie vor zwanzig Jahren. Weil wir mit dieser Band wachsen, älter werden und sie jederzeit Teil unserer DNA ist.

Tobias:
Mit dem Album steht natürlich auch die nächste Tour vor der Tür. Was könnt ihr euren Fans schon über die kommenden Monate verraten und besteht die Hoffnung, dass es wieder mit einem Konzert in Mannheim oder zumindest in der näheren Umgebung klappt? Ich hätte euch dort sehr gerne live erlebt – war das letzte Mal krank.

Adrian:
Mannheim dieses Jahr leider nicht. Aber ganz, ganz bestimmt alsbald. Wir sind aber garantiert nicht weit weg auf der Tour … komm, setz dich mal ein paar Minuten ins Auto 😉 Wir stecken gerade mitten in den Proben und haben wirklich Bock. Die neuen Songs machen unfassbar Laune zu spielen und wir sind total gespannt, wie ihr sie alle findet. Zwölftes Studioalbum … das ist allerdings so ein Ding. Es wird immer schwerer, eine Setlist zu machen. Es werden ja immer mehr Songs, aus denen wir aussuchen müssen. Vielleicht müssen wir da mal ’ne Umfrage starten, was die Leute so hören wollen 😉

Tobias:
Bevor wir zum Ende kommen: Haben wir aus deiner Sicht alle wichtigen Aspekte rund um „Sturm zieh auf“ angesprochen oder gibt es noch etwas, das du unseren Leserinnen und Lesern unbedingt mit auf den Weg geben möchtest?

Adrian:
Lasst uns Freunde sein. Wir dürfen keine Feinde sein.

Tobias:
Vielen Dank für deine Zeit und das Interview! Ich wünsche euch viel Erfolg mit „Sturm zieh auf“ und eine großartige Tour. Die letzten Worte gehören dir.

Adrian:
Vielen Dank. Kommt uns auf Tour besuchen, wenn euch das Album gefällt. Wir würden uns sehr freuen.

Interview: Tobias Stahl
Photocredit: SALOSSI Sascha Loss