Mit “Northwind Chronicles” haben HEL’S THRONE im Frühjahr 2026 ihr bislang umfangreichstes und ausgereiftestes Werk veröffentlicht. Die Sachsen-Anhalter um Juli Blue (Vocals), Christian „Litzer“ Litzba (Vocals, Gitarre), Daniel Kluge (Leadgitarre), Willy Schulze (Bass), Jürgen Übermuth (Keyboards) und Andreas „Zicke“ Ziegler (Drums) verbinden darauf symphonische Elemente, nordische Mythologie, harte Gitarren und die markante Kombination aus Clean-Vocals und Growls zu einem Sound, der inzwischen unverkennbar die Handschrift der Band trägt.
Seit dem Debüt “Ravens Flight” hat sich bei HEL’S THRONE einiges verändert. Neue Gesichter kamen an Bord, musikalische Ideen wurden weiterentwickelt und spätestens mit der EP “Twilight Of Gods” zeichnete sich ab, wohin die Reise gehen würde. Mit “Northwind Chronicles” scheint die Band nun endgültig ihren eigenen Kurs gefunden zu haben.
Grund genug also, bei HEL’S THRONE nachzufragen und mit Andreas „Zicke“ Ziegler (Drums) sowie Christian „Litzer“ Litzba (Vocals, Gitarre) über die Entwicklung der vergangenen Jahre, die Entstehung des aktuellen Albums, nordische Mythologie, das Zusammenspiel der beiden Stimmen und die nächsten Ziele der Band zu sprechen.
Tobias:
Hi zusammen! Mein erster Kontakt mit HEL’S THRONE war bei eurem Auftritt im 7er Club Mannheim als Support von CREMATORY. Wie habt ihr diesen Abend erlebt und wie waren die Reaktionen auf die Songs von “Northwind Chronicles” direkt nach dem Release?
Zicke:
Hi Tobi, schön, dich wiederzusehen. Die Show im 7er Club ist auf der Tour speziell mit CREMATORY immer etwas Besonderes, da sie ja aus der Region kommen und es quasi ihr Wohnzimmer ist. Es war ja für uns bereits die dritte Tour mit unseren Freunden von CREMATORY und auch das dritte Konzert im 7er. Die Stimmung war wie immer grandios und die Leute haben uns vom ersten Song an gefeiert. Aber wenn du ein neues Album auf den Markt bringst, ist immer ein wenig Ungewissheit da: Finden die Fans die Songs genauso super wie wir? Und es hat perfekt funktioniert. Die Leute haben die neuen Songs genauso hart abgefeiert wie die alten, wenn nicht sogar noch mehr.
Tobias:
Wenn ihr heute auf “Ravens Flight” zurückblickt: Was seht ihr in diesem Album? Hört ihr noch die junge Band von damals oder erkennt ihr bereits viele Elemente wieder, die HEL’S THRONE bis heute ausmachen?
Zicke:
Auf “Ravens Flight” begannen wir, zumindest streckenweise, einige Elemente und Songstrukturen zu integrieren, die speziell jetzt auf dem neuen Album durchgängig zu hören sind. Natürlich waren wir damals noch in der musikalischen Findungsphase, was den eigenen Sound betrifft. Für uns ist “Ravens Flight” ein erster Meilenstein in der Bandgeschichte, nicht nur, weil es unser Debütalbum ist, sondern weil die Reviews und Reaktionen darauf unerwartet gut waren. Und Titel wie ‘Ravens Flight’ oder ‘Mistress Of Eternity’ würden genauso gut auch auf die “Northwind Chronicles” passen.
Tobias:
Mit “Twilight Of Gods” habt ihr 2025 eine EP veröffentlicht, die rückblickend fast wie ein Bindeglied zwischen “Ravens Flight” und “Northwind Chronicles” wirkt. War euch damals schon bewusst, dass ihr euch musikalisch in eine neue Richtung entwickelt?
Zicke:
Ich weiß nicht, ob „Bindeglied“ das richtige Wort wäre, da zwischen der Veröffentlichung von “Ravens Flight” und “Twilight Of Gods” vier Jahre lagen. Ich würde diese Jahre und die EP mal als „musikalischen Reboot“ bezeichnen. In dieser Zeit hat sich hinter den Kulissen von HEL’S THRONE viel getan. 2022 mussten wir nach dem plötzlichen Ausstieg unserer Sängerin und unseres Gitarristen in kurzer Zeit neue Leute finden, und Gott sei Dank hat sich Juli bei unserem Vocal-Casting vorgestellt. Die Titel auf “Twilight Of Gods” hatten wir bereits im alten Line-up komponiert, hatten aber in den Demoversionen immer das Gefühl: Hmm, da fehlt noch das gewisse Etwas, da geht noch mehr. Also haben wir nach Julis Einstieg die Songs noch mal angepackt, etwas daran gefeilt, hier ein Schleifchen, da ein bisschen Make-up und letztendlich Julis unverwechselbare Stimme draufgepackt – und das war’s. Wir haben dann noch gleich die Gelegenheit genutzt, zwei Titel von “Ravens Flight” mit Julis Gesang neu aufzunehmen. Es war uns durchaus bewusst, dass wir musikalisch mit unseren neuen Mitstreitern einen neuen, etwas anderen Weg einschlagen. Ich wollte bereits nach “Ravens Flight”, dass das Wechselspiel zwischen den Female Vocals und den Growls mehr zum zentralen Punkt der zukünftigen Songs wird. Und musikalisch ist bei uns in den Songs alles erlaubt – von ballernden, harten Metal-Passagen bis zu melancholischen, atmosphärischen Parts.
Tobias:
Eine der größten Veränderungen war sicherlich der Wechsel am Mikrofon. Wie hat sich die Dynamik innerhalb der Band verändert, seit Juli Blue fest zur Besetzung gehört und gemeinsam mit Litzer diese markante Doppelspitze bildet?
Zicke:
Erst mal vorneweg: Menschlich ist Juli ein absoluter Gewinn für die Band und genauso positiv verrückt wie wir anderen auch. Mit Juli haben wir unsere „Hel“ gefunden. Durch ihren Gesang und ihre Bühnenpräsenz verkörpert sie die nordische Göttin der Unterwelt in meinen Augen wie keine Zweite.
Tobias:
Litzer, du warst auf “Ravens Flight” zunächst nur als Gastmusiker zu hören. Hättest du damals gedacht, dass du wenige Jahre später zu einer der prägenden Stimmen von HEL’S THRONE werden würdest?
Litzer:
Zunächst war mir das nicht so ganz klar. Bei den ersten Gesprächen darüber, mich fest in die Band zu integrieren, dachte ich zunächst an eine Art Nebenjob. 😛 Da es ja relativ punktuell gesetzte Growling-Passagen waren, schlug ich auch mehr oder weniger nur aus Gründen der Bühnenperformance und durchgängigen Präsenz vor, eine zweite beziehungsweise eine Rhythmusgitarre zu etablieren, zumal die finalen Recordings der Songs stellenweise Platz dafür boten. Zicke äußerte jedoch recht früh den Gedanken, mehr aus diesem Zweiergespann machen zu wollen. Gepaart mit dem Ausstieg unseres Gitarristen wuchs somit auf einen Schlag meine Rolle zu etwas heran, was ich nicht geahnt hatte. Auf einmal war ich kompositorisch und auch mit meiner Stimme zu einem wichtigen Teil der Band geworden. Diese Entwicklung hat sich dann auch sehr natürlich bis auf die Bühne getragen, wo ich nun auch den Großteil der Ansagen übernehme. Das stand bei meinen ersten Shows mit HEL’S THRONE noch gar nicht auf dem Zettel. Aber so kann es manchmal gehen, und mittlerweile kann ich sehr gut damit leben. 😉
Tobias:
Das Zusammenspiel aus Julis Clear Vocals und deinen Growls gehört inzwischen zu den Markenzeichen der Band. Wie entwickelt ihr diese Gesangsarrangements? Entstehen sie bereits beim Songwriting oder erst später im Studio?
Litzer:
Das kann je nach Song sehr unterschiedlich passieren. Oftmals gibt es nach den ersten Entwürfen durch Zicke und Jürgen zumindest bereits Ideen, wann und wo welche Stimme verortet wird, doch in Stein gemeißelt ist das selbst dann nicht. Wenn ich in der Komposition ins Spiel komme, gibt es meistens eine grundlegende Keyboard- und Schlagzeugidee. Daher habe ich eine sehr freie Hand bei der Interpretation dieser Grundlage. Ich setze dann den Löwenanteil der Gitarren oder lege Passagen für Leadgitarren mit zunächst für mich stimmigen, aber recht einfachen Melodien an, mit denen dann durch Daniel weitergearbeitet wird. Genauso kümmere ich mich schon in diesem Stadium um meine Growling-Passagen und schnappe mir das Mikro. Selbst für Julis Gesänge habe ich auf diese Art schon Vorlagen „eingesungen“, die dann durch sie selbst natürlich noch ausgearbeitet wurden. Überraschend oft findet der Rest der Band das dann sogar gut oder es trifft genau die Vorstellungen der anderen. Beides ist aber wirklich geil. Zum einen, wenn ich die anderen überrasche und sie nicht mit dem Outcome gerechnet haben und so etwas Cooles entstanden ist, zum anderen aber natürlich auch, wenn genau der grundlegende Gedanke getroffen wurde.
Tobias:
“Northwind Chronicles” wirkt deutlich geschlossener und selbstbewusster als eure bisherigen Veröffentlichungen. Gab es beim Songwriting ein bestimmtes Ziel, das ihr mit dem Album erreichen wolltet?
Zicke:
Unsere Vorstellung beim Komponieren der Stücke war schon, dass die Songs die Atmosphäre erzeugen sollen, die in den Texten vorkommt. Selbst wenn ein Hörer die Lyrics nur bruchstückhaft oder gar nicht versteht, muss die Musik ihm die Stimmung der Geschichte vermitteln können.
Tobias:
Nordische Mythologie zieht sich wie ein roter Faden durch eure Musik. Was fasziniert euch persönlich an diesen Geschichten, Legenden und Figuren so sehr?
Zicke:
Was das anbetrifft: schuldig in allen Punkten. Als wir die Band gründeten, habe ich Willy und Jürgen bereits angedroht, dass es thematisch in die Richtung nordische Mythologie gehen soll, daher auch bewusst der Bandname „Hel’s Throne“, die nordische Göttin der Unterwelt. Speziell an den Figuren und den Mythen hat mich schon immer fasziniert, dass es nicht nur absolut böse oder absolut gut gibt. Also nicht schwarz oder weiß; jede der Figuren bewegt sich in einer gewissen Grauzone. Nehmen wir zum Beispiel Fenris, den Wolf. Eine Prophezeiung besagt: „Kurz nach deiner Geburt wird vorhergesagt, dass du für den Untergang der Götter verantwortlich sein wirst, und bevor du dich versiehst, macht man Jagd auf dich, fängt dich ein und kettet dich mit magischen Ketten in einem Sumpf fest.“ (Spoiler: Story von ‘Chains Of The Marsh’). Dass man danach durchdreht und Odin verspeist, liegt doch auf der Hand. ;o)
Tobias:
Mit Songs wie “Ragnarok”, “Helheim”, “The Prophecy” oder “Way Of The Warrior” erzählt ihr ganz unterschiedliche Geschichten. Gibt es einen Song auf dem Album, zu dem ihr eine besonders enge Verbindung habt?
Zicke:
Ich persönlich liebe alle Songs auf dem neuen Album.
Litzer:
Für mich ist tatsächlich “Chains Of The Marsh” ein klein wenig besonders. Das liegt aber eher am Entstehungsprozess und weniger am Inhalt. Viele der Songs entstehen zunächst in Teilen oder überschaubaren Sitzungen neben der Arbeit. Hier hatte ich zufällig mehrere Tage Zeit, an denen ich mich zu Besuch bei meinen Eltern mit meinem Laptop und Gitarren in meinem Kinderzimmer eingeschlossen habe, während meine Freundin auf dem Gößnitz Open Air fotografierte. So konnte ich wirklich in die Tiefe gehen und sehr ungestört an meiner Vision feilen. Damit war dies auch eines der Beispiele, bei denen ich den Großteil der Band erst einmal überrascht habe. Ich meine mich zu erinnern, nur Zicke war gleich der Überzeugung, dass der Song bei ihm genauso einschlug, wie er ihn sich im Kopf vorgestellt hatte.
Tobias:
“Way Of The Warrior” sticht auf dem Album durch seine emotionale und beinahe melancholische Atmosphäre hervor. Wie entstand dieser Song und welche Bedeutung hat er für euch?
Zicke:
Oh, das ist einer der ältesten Songs und unsere bisher einzige Metal-Ballade. Er entstand kurz nach dem Album “Ravens Flight”. Ich habe natürlich als Komponist und Texter eine sehr enge Beziehung zu dem Song. Und zu dieser teilweise traurigen Geschichte hätte auch nichts anderes als dieser Song gepasst.
Tobias:
Bei meinem Konzertbesuch hatte ich den Eindruck, dass einige Songs live sogar noch stärker wirken als auf Platte. Welche Titel von “Northwind Chronicles” funktionieren eurer Meinung nach auf der Bühne besonders gut und warum?
Litzer:
Tatsächlich kann ich hier gleich noch einmal “Chains Of The Marsh” erwähnen. Schon bei der ersten Show, in der wir ihn eingebaut haben, ging es richtig gut ab. Der Song gibt recht zeitig ordentlich Gas und mündet in einen sehr dynamischen Refrain. Das funktioniert live einfach wirklich schön.
Aber auch “Ragnarok” macht unheimlich Spaß und bei “Beyond The Dark” gehen die Leute oft ebenfalls wunderbar mit. Insgesamt haben, glaube ich, alle Songs von “Northwind Chronicles” gutes Live-Potenzial. Es liegt immer an uns, das auch zu beweisen. 😉
Tobias:
Eure Entwicklung zwischen “Ravens Flight” und “Northwind Chronicles” ist deutlich hörbar. Wo seht ihr die größten Fortschritte – beim Songwriting, bei der Produktion oder vielleicht im Zusammenspiel innerhalb der Band?
Zicke:
Kurz gesagt: in allen drei Bereichen. Das Songwriting wird immer ausgefeilter, das Zusammenspiel sowohl auf der Bühne als auch beim Komponieren entwickelt sich von Jahr zu Jahr immer besser. Die Produktion, oder besser gesagt unsere beiden Produzenten, haben auch einen entscheidenden Anteil daran, dass wir jetzt so klingen, wie wir klingen.
Litzer:
Dem kann ich mich nur anschließen. Alle drei Punkte sind wirklich richtig und wichtig. Auf den Kompositionsprozess bin ich ja bereits etwas eingegangen. Mittlerweile ist dieser erprobt, aber das war natürlich nicht gleich von Anfang an so. Wie bereits erwähnt, musste ich selbst allein schon erst einmal in meine Rolle finden, und ich denke, das gilt für alle. Gleichzeitig bin ich immer wieder aufs Neue überrascht, wie sehr wir aufeinander eingespielt sind, gerade auch nach längeren Live-Pausen. Die Produktion macht das Ganze dann noch einmal rund und gibt uns wichtige äußere Anstöße.
Tobias:
Produziert wurde das neue Album gemeinsam mit Alexander Lysjakow, Jörg „Warthy“ Wartmann und euch selbst. Wie lief die Zusammenarbeit ab und welchen Einfluss hatten die beiden auf den endgültigen Sound der Platte?
Zicke:
Grundsätzlich gehen wir mit fertigen Demoaufnahmen ins Studio. Aber wenn du dich Tag für Tag mit den Songs beschäftigst und sie immer und immer wieder durchhörst, wirst du irgendwann auch betriebsblind. Da kommen dann unsere Produzenten ins Spiel; sie haben eine andere Sicht auf die Songs. Du findest die Songs schon super und dann kommt immer mal ein Einwurf der beiden: „Lass uns mal dieses oder jenes im Arrangement anpassen, dann wird es noch besser.“ Leider haben sie in 95 Prozent der Fälle recht. Alex kenne ich bereits seit mehr als 30 Jahren und habe auch die Drumaufnahmen für “Ravens Flight” dort gemacht. Er hat bereits so viele erfolgreiche Künstler produziert, dass ich da keinerlei Bedenken hatte.
Tobias:
Ihr seid noch eine vergleichsweise junge Band, habt aber bereits euren eigenen Stil gefunden. Gibt es musikalische Grenzen, die ihr auf zukünftigen Veröffentlichungen bewusst überschreiten oder weiter ausloten möchtet?
Litzer:
Man lernt nie aus und Musik lebt. Wir komponieren nicht am Reißbrett und so entstehen schon ganz natürlich neue und vielleicht auch experimentelle Dinge. Anders möchte ich es auch gar nicht haben. Mir persönlich gefallen – ich nenne es mal musikalische Farbtupfer – bei denen sich der Fokus gern einmal auf eine Beckenfigur, einen spannenden Basslauf oder Ähnliches legt, ohne dabei zu überfrachten. Nennen wir es Prog-Momente. Das wären Dinge, die für mich persönlich noch etwas mehr passieren dürfen, aber immer vorausgesetzt, es passt zum Song und die Zuhörer können folgen. Genau das ist aber die Kunst: Es so einzuflechten, dass die Musik dennoch auch für Nichtmusiker gut funktioniert.
Tobias:
Wie sieht euer Fahrplan für die kommenden Monate aus? Stehen bereits weitere Konzerte, Festivals oder vielleicht sogar neue Musik auf dem Plan?
Zicke:
Die Vorbereitungen für unser eigenes Festival „Helheim Open Air“ laufen bereits auf Hochtouren. Es findet bereits zum vierten Mal vom 24. bis 25.07.2026 in Jessen statt. Dabei verzichten wir bewusst auf große bekannte Headliner; es ist ein familiäres Festival mit aufstrebenden Bands. Neben einzelnen Konzerten in Deutschland geht es im Herbst dann noch nach Belgien, in die Niederlande und nach Luxemburg. Das wird dann auch noch eine neue Erfahrung für uns werden.
Tobias:
Ihr habt in den vergangenen Jahren eine starke Entwicklung hingelegt und mit “Northwind Chronicles” euer bislang stärkstes Album veröffentlicht. Ist es für euch ein realistisches Ziel, künftig auch größere Headliner-Shows oder sogar eine eigene Tour auf die Beine zu stellen?
Zicke:
Ziel ist es, immer größere Shows und große Festivals zu bespielen. Einiges ist bereits in Planung, speziell für 2027. Leider kann ich dazu noch nichts Detailliertes berichten. Unsere Ambitionen sind nach wie vor groß.
Tobias:
Gibt es noch etwas, das wir im Interview nicht angesprochen haben, das euch aber wichtig ist und das ihr unseren Lesern gerne noch mit auf den Weg geben möchtet?
Litzer:
Kommt zu unseren Shows, geht aber vor allem auch auf Live-Konzerte und kleinere Shows in eurer Umgebung. Die Bands von morgen kommen vielleicht aus dem Nichts, aber sie gedeihen dort nicht von allein. Leider rufen die großen Headliner Preise auf, die an Unverschämtheit oft nicht zu überbieten sind, und im Schuppen nebenan könntet ihr zwei, drei, vier oder fünf Bands erleben, die noch richtig etwas abfackeln – musikalisch abfackeln und nicht mit überteuerter Pyrotechnik. Lasst sie und die zugehörigen Veranstalter wissen, dass ihr noch da draußen seid und Bock habt, denn viel zu oft klemmt da leider die Säge und geniale kleine Locations müssen Shows mit ebenso genialen Bands absagen oder schließen sogar ganz.
Tobias:
Vielen Dank für eure Zeit und die offenen Antworten! Die letzten Worte gehören euch.
Litzer:
Wir danken dir, Tobias, für die Zeit, die du dir für uns genommen hast! Wir danken euch da draußen für eure Aufmerksamkeit und freuen uns darauf, euch live persönlich kennenzulernen! Checkt dazu natürlich die üblichen Kanäle wie Instagram, Facebook und Co. nach HEL’S THRONE. Wir freuen uns auf euch!
Interview: Tobias Stahl
Photocredits: Hel’s Throne
Livepics: Tobias Stahl

