BANGALORE CHOIR
Titel: PAYLOAD
Label: EL PUERTO RECORDS
Spieldauer: 44:40 Minuten
VÖ: 06. November 2026
Sänger David Reece wurde Ende der 80er bekannt, als er als Nachfolger von Udo Dirkschneider mit Accept das Album „Eat The Hear“ (1989) veröffentlichte. Nach seiner Zeit bei der Band kehrte er nach Los Angeles zurück und gründete die Hard/Glam Rocker BANGALORE CHOIR, die 1992 ihr Erfolgsalbum „On Target“ herausbrachten und neben Bands wie Mötley Crüe, Guns ’n‘ Roses oder Poison für die goldene Ära des Sunset Strip stehen.
David Reece hat im Laufe der Jahre zahlreiche Alben veröffentlicht und mit und bei Acts wie Bonfire, Iron Allies, Sainted Sinners und Wicked Sensation gesungen. 2010 beschloss er, BANGALORE CHOIR wiederzubeleben und brachte vier neue Alben auf den Markt, zuletzt im vergangenen Jahr mit großem Erfolg die “Rapid Fire Succession: On Target Part II“ Scheibe.
Höchste Zeit also für den “Payload“ getauften Nachfolger mit zwölf neuen rockigen Stücken, die der Qualität und Energie des Vorgängers in keinster Weise nachstehen. Waren beim Comeback-Album “Cadence“ 2010 mit Reece, Gitarrist Curt Mitchell und Basser Danny Greenberg noch drei Originalmitglieder mit von der Partie, hält dieser nun allein das Fähnchen des Bandgründers und -leaders hoch.
Großartiges, abwechslungsreiches Songwriting und das raue und kraftvolle Timbre des Fronters bestimmen den heavy-hymnischen, druckvollen Sound von Tracks wie dem grandiosen Opener `Tear It All Down´ und dem wuchtigen `I´ll Take The Risk´. Rhythmisch-eingängige Banger wie `Breakdown Unforgettable´ und `Late To The Party´ sowie der perfekte Ohrwurm `Answer The Call´ erledigen den Rest. Und mit `Believing´, `The Damage That Remains´ und vor allem dem fantastischen `Bitter End´ erweisen sich Reece und Co auch als wahre Meister der leiseren, emotionalen Töne.
Der beeindruckende Gesang, mitreißende Grooves und Singalongs und das starke Songwriting machen dieses Werk eigentlich unverzichtbar für Hardrock-Fans und transformieren die Catchiness und Attitüde der späten 80er- und frühen 90er-Jahre in die Gegenwart: klassischer und zeitlos guter Feelgood-Rock at its best!
Michael Gaspar vergibt 9 von 10 Punkten


