VELVETEEN QUEEN
Titel: THE GREATER GOOD
Label: SILVER LINING MUSIC
Spieldauer: 41:32 Minuten
VÖ: 18. September 2026
Die schwedischen Hardrock-Newcomer VELVETEEN QUEEN veröffentlichen ihr zweites Album „The Greater Good“ „und kanalisieren die Energie, ihr Selbstbewusstsein und die hymnische Kraft klassischer 80er-Jahre-Einflüsse in einen lässigen und zeitgemäßen Sound„.
Der Fünfer scheint hymnische Rocksongs mit einprägsamen Hooks einfach nur so aus dem Ärmel zu schütteln. Produzent der Platte ist Sören Andersen. Der Infotext spricht von einem Silberling, der „den lässigen Stil der glorreichen Tage des Sunset Strip über Schweden wiederaufleben lässt, mit einer ordentlichen Portion Old-School Guns N’ Roses und spirituellen Verbindungen zu Aerosmith, Velvet Revolver und Hanoi Rocks /Michael Monroe“.
Die elf Tracks begeistern einfach auf ganzer Linie, machen Spaß und übertragen eine Unmenge an Energie, Dynamik und Spielfreude auf den Hörer. Der grandiose Titeltrack enthält Klavierparts von Peter Keys (Lynyrd Skynyrd), während die energetische und vor Attitüde brodelnde zweite Single ´Adrenaline´ eine rifflastige Hymne vor dem Herrn darstellt.
VELVETEEN QUEEN gehen frisch, rebellisch und schwungvoll zu Werke und sprühen vor Energie und Kreativität. Das bringt weitere großartige Heavy Rock Nummern wie das räudige `Talk Or Walk´ und das eingängige `Best Of The Best´ hervor. Doch die jungen Glam Rocker stehen auch für viel musikalische Abwechslung und glänzen beispielsweise mit dem funkig-groovigen Opener `Too Far Gone´oder dem leicht psychedelischen Finale `Try (Try To Believe Me)´ sowie den beiden fantastischen (und doch recht unterschiedlichen) Balladen `Chains´ und Sorry´ und last but not least der grungy-rohe Banger `Liar´.
Die Einflüsse auf die Schweden sind unüberhörbar, aber mit ihrem unverbrauchten, überzeugenden Songwriting, ihrer absolut erfrischenden positiven Energie sowie künstlerischer Identität und musikalischem Selbstbewusstsein gelingt ein beeindruckendes, kraftvolles, cooles und mega-unterhaltsames Album ohne Schwachstellen.
Michael Gaspar vergibt 9 von 10 Punkten


