ALETHEYA
Titel: CHANCE TO REBORN
Label: ROCKSHOTS RECORDS
Spieldauer: 48:07 Minuten
VÖ: 18. September 2026
Die italienische Band ALETHEYA veröffentlicht ihr Debütalbum „Chance To Reborn“. Der Vierer besteht aus erfahrenen Musikern und wurde nach der griechischen Göttin der Wahrheit und Tochter des Zeus benannt.
Der Dreher wurde aufgenommen und produziert von Stefano Morabito (16th Cellar Studio) und kombiniert einen europäischen Melodic Power Metal Sound mit untermalenden symphonischen Texturen, progressiven Einflüssen und einer modernen Produktion.
Das Lineup umfasst Drummer David Folchitto (Stormlord, Kaledon, Embryo, Fleshgod Apocalypse), Francesco Menale (Risen Crow) an der Gitarre, Sänger Gianni Carcione (A.T.T., Concept) sowie Fabrizio Sclano (Ivory Moon) am Bass. Keyboarder Alessio Lucatti (Deathless Legacy, ex-Vision Divine) steuert zusätzliche Synthies bei, die auch einen nicht unwesentlichen Part des doch leicht zuckrigen Sounds ausmachen.
Die Bandmitglieder verfügen allesamt über technische Expertise, kompositorische Tiefe und eine gewisse künstlerische Identität, welche sie in neun Songs umsetzen, die über hohes Tempo, packende Melodien, dynamische Vocals und neoklassische Soli verfügen. Die introspektiven, hoffnungsvollen Texte behandeln direkt und emotional persönliche Themen wie Resilienz, Rebellion, innere Konflikte und persönliches Bewusstsein
Dabei beeindruckt vor allem der Gesang von Gianni Carcione, der trotz oder gerade wegen seines Handicaps mit großer Leidenschaft und jeder Menge Gefühl sowie einem guten Schuss Theatralik versehen ist. Als Anspieltipps empfehle ich das eindringliche `Invisible Heroes´, die grandiose Vorabsingle `Chasing The Sun´ sowie das finale, siebenminütige `Waves Of Sorrow´.
Insgesamt eine solide, homogene Scheibe, der Können und Qualität wahrlich nicht abzusprechen sind, der es aber ein wenig an Abwechslung und dem ein oder anderen besonderen Highlight mangelt.
Michael Gaspar vergibt 7,5 von 10 Punkten


