SIGNUM REGIS
Titel: BEYOND SPACETIME
Label: FIREFLASH RECORDS
Spieldauer: 51:08 Minuten
VÖ: 09. Oktober 2026
Die slowenischen Metaller SIGNUM REGIS wurden 2007 gegründet und stehen für melodischen Power Metal mit progressiven und symphonischen Elementen. Ihr achtes Studioalbum “Beyond Spacetime“ ist etwas ganz Besonderes für die Band und nach eigener Aussage das Ergebnis von drei nicht einfachen Jahren.
Gitarrist Filip Koluš hat das Album gemischt und produziert, während das finale Mastering Miro Kiiski (BEAST IN BLACK, HYPOCRISY u. a.) oblag. Das futuristische Artwork stammt von Uwe Jarling (HEAVEN’S GATE, GRAVE DIGGER, FRONT ROW WARRIORS).
“Beyond Spacetime“ strotzt nur so vor stilistischer Vielfalt. Schnelle Power-Metal-Hymnen wie `Free Again´, der Midtempo-Ohrwurm `Into The Rabbit Hole´ und der grandiose, pfeilschnelle Titeltrack, neoklassisch inspirierte Passagen und echte Metal Banger wie der Opener `Time To Pay´ und das abschließende `A Dream Or Two´ geben sich die musikalische Klinke in die Hand und sorgen für enorme Vielfalt.
Epische und progressive Tracks wie das grandiose `Echoes Of Glory´ und das folgende `Demon Lord´ bürgen für Ausgewogenheit und das tolle `Midnight Train´ deckt den täglichen Bedarf an Balladen. Textlich transformieren SIGNUM REGIS ihre mit Fantasy-Texten, Legenden und Mythen verbundenen Lyrics ins Weltall und spiegeln gleichzeitig so persönlich und introspektiv wie selten universelle Erfahrungen wider.
Auch verschiedene Sänger sorgen für zusätzliche Abwechslung. Neben dem aktuellen Sänger Mayo Petranin und Nachfolger Jota Fortinho sind auch Ripper Owens (Ex-JUDAS PRIEST), Matt Smith (THEOCRACY), Ralf Scheepers (PRIMAL FEAR), Johnny Gioeli (HARDLINE, AXEL RUDI PELL), Tasos Lazaris (STEEL ARCTUS, WHITE WIZZARD) und David Åkesson (SYMPHONITY, QUANTICE) auf der Langrille zu hören. Victor Smolski (ALMANAC, Ex-RAGE) steuerte ein Gitarrensolo zur ersten Single `Throne Of Gold´ bei.
Angesichts des im kommenden Jahr anstehenden 20-jährigen Bandjubiläums geht die Scheibe glatt als „eine Art Best-of-Reise durch ihre Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft“ durch. Die unterschiedlichen Stilrichtungen passen perfekt zusammen und bilden ein stimmiges, homogenes, kurzweiliges Gesamtbild und aller Vielfalt zum Trotz ein überzeugendes, kraftvolles Album wie aus einem Guss.
Michael Gaspar vergibt 8,5 von 10 Punkten


