DAUÞUZ – TODESWERK: URANIUM II

DAUÞUZ

Titel: TODESWERK: URANIUM II

Label: AMOR FATI PRODUCTIONS

Spieldauer: 44:13 Minuten

VÖ: 29. Mai 2026

Die Fortsetzung des Uranium Albums der Mining Black Metaller von DAUÞUZ steht an. „Todeswerk: Uranium II“ heißt das neue Machwerk, das abermals die bedrückenden Ereignisse der Uranförderung in der DDR und der Grenzregion zur Tschechischen Republik (damals Tschechoslowakei siehe ‚Joachimsthal‘) thematisiert. Bis nach der Wiedervereinigung wurden aus den deutschen Minen über 200.000 Tonnen Uranerz gefördert. Die DDR galt als weltweit drittgrößter Uranlieferant. Getrieben wurde die Förderung in Thüringen und Sachsen durch die Sowjetisch-Deutsche Aktiengesellschaft Wismut (SDAG Wismut). 

Auf ihrem zweiten Album zu dieser Thematik bleiben DAUÞUZ in den bekannten und tradierten Klangbildern. Sprich hymnischer, aggressiver und erzählerischer Black Metal. Gekloppe und melodische Passagen gehen hier Hand in Hand und schaffen eine besondere Atmosphäre, die für mein Dafürhalten wirklich einzigartig ist. Aragonyth und Syderyth verstehen es aufs Vortefflichste das Bergmannsgefühl zu vermitteln, seine Ängste ohne Tageslicht unter tausenden von Tonnen Stein und Erz, seine Hoffnungen und seine Gefahren. Gerade der Doppelgesang ist einfach stimmig und transportiert unglaublich viele Stimmungslagen.

In der Gesamtschau ist DAUÞUZ abermals eine sehr gute Platte mit „Todeswerk: Uranium II“ gelungen. Nicht nur musikalisch sondern auch thematisch hat das Duo definitiv was zu sagen. Beeindruckend!

Ingo Holzhäuser vergibt 9 von 10 Punkten