TERROR
Titel: STILL SUFFER
Label: FLATSPOT RECORDS
Spieldauer: 27:09 Minuten
VÖ: 24. April 2026
Wenn man über metallischen Hardcore spricht kommt an der mittlerweile zur Institution gewordenen Truppe TERROR nicht vorbei. Seit 2002 trümmert sich die aus Los Angeles stammende Band durch ihre Platten und über die Clubbühnen der Welt und vernichtet dabei verlässlich immer wieder. Ein TERROR Moshpit ist intensiv, voll, verschwitzt und ständig in Bewegung. Zeit, um die neue Scheibe „Still Suffer“ mal zu begutachten.
„Erase you from my world‘ startet gleich mit einem mächtigen Bass/Schlagzeug Intro. Textuell ist Scott Vogel wie immer voll auf Kuschelkurs unterwegs. Das Ganze klingt mächtig und die zehn Songs rumpeln in 27 Minuten durch die Boxen. Leider kommt auch beim dritten Durchlauf kein knalliger Hit zum Vorschein. Zwar wird „Still Suffer“ mit jedem Mal einen Tacken besser aber die ganz großen Aha-Momente fehlen (noch). Im Gegensatz zum Brutalo Vorgänger Pain into Power wirken TERROR etwas entspannter und somit an einigen Stellen punkiger wie es schon der Titeltrack zeigt. Das bedeutet aber nicht, dass die Kalifornier plötzlich soft geworden sind. Im Gegenteil. Die erste Bandkooperation der Scheibe ist der Track ‚Fear the Panic‘ mit Hot Water Music. Kommt mächtig und hat Potenzial zum Hit, spielt es aber nicht ganz aus. ‚Death of Hope‘ wartet mit einigen massiven Gangshouts und einem brutalen Break auf, bevor ‚Beauty in the Losses‘ eine Kooperation mit Mindforce präsentiert.
Unterm Strich eine wirklich ordentliche Scheibe, die typischer für TERROR nicht sein könnte wenngleich der Platte die zwei bis drei richtigen Knaller abgehen. Wird mit jeder Runde besser und regt an noch mal die ein oder andere Scheibe aus der hervorragenden Diskographie zu zücken.
Ingo Holzhäuser vergibt 8,5 von 10 Punkten


