CREYE – IV AFTERMATH

CREYE

Titel: IV AFTERMATH

Label: FRONTIERS RECORDS

Spieldauer: 39:19 Minuten

VÖ: 24. April 2026

Die 2015 gegründete schwedische Hard/Melodic Rock Formation CREYE legt ihr brandneues Studioalbum „IV AFTERMATH“ vor. Wie bereits am Titel unschwer zu erkennen handelt es sich um den vierten Longplayer des Vierers mit dem trotz zweier Gitarristen doch eher klassisch-gefälligen Arena-Rock.

Herzstück der Band ist und bleibt dabei Gründungsmitglied, Gitarrist und Visionär Andreas Gullstrand, der von Fredrik Joakimsson (Rhythmusgitarre) Bassist Denny Karlsson, Schlagzeuger Vidar Savbrant sowie den neuen Sänger Simon Böös an seiner Seite hat.

Moderne Arrangements, Top Produktion und einige gute Songs mit starken Refrains in allen Ehren, aber es fehlt hier und da ein wenig der Biss, die berühmten Ecken und Kanten. Und auch hinsichtlich Hitdichte, Eigenständigkeit und Ohrwurmgefahr haben die zeitgleich veröffentlichenden Labelkollegen und Landsleute Degreed diesen Monat die Nase klar vorne.

Anspieltipps: der satte Opener `Someting Missing´ mit starkem Chorus, die Powerballade `Left In Silence´ und das vielseitige, in Teilen fast poppige, dann kraftvolle `Only You´. Und einen beeindruckenden Doppelpack haben CREYE sich fürs Finale der Scheibe aufgehoben: den packenden Ohrwurm `The Last Night On Earth´ und das stimmungsvolle `Clay´.

Fazit: frisch, dynamisch und ganz sicher keine schlechte Platte, der es in Teilen einfach am gewissen Etwas und an dem ein oder anderen memorablen Song mehr fehlt.

Michael Gaspar vergibt 7,5 von 10 Punkten