ARTILLERY – MADE IN HELL (EP)

ARTILLERY

Titel: MADE IN HELL (EP)

Label: Mighty Music

Spieldauer: 17:47 Minuten

VÖ: 15. Mai 2026

Die Dänen-Thrasher von ARTILLERY melden sich zurück – mit einer EP, die auf den Namen “Made in Hell” getauft wurde, aus vier Songs besteht und eine Spielzeit von fast 18 Minuten hat. Am 15. Mai 2026 wird ihr neues Mini-Album über MIGHTY MUSIC rausgehauen – als MLP auf schwarzem und rotem Vinyl (letzteres limitiert auf 300 Stück), als Digipack-CD sowie digital. Die EP enthält zwei neue Tracks – ‘Made in Hell’ und ‘Ghost in the Machine’ – dazu eine neu aufgenommene Version von ‘Into the Universe’ vom Klassiker-Album “Fear of Tomorrow” sowie eine Live-Version von ‘The Almighty’, mitgeschnitten 2024 in Roskilde. Für den Sound verantwortlich waren Benjamin Højer (Mix, Medley Studio) und Marco Angioni (Drums, Angioni Studio). Mit Martin Steene am Mikro und René Loua an der Gitarre geht die Band dabei in leicht veränderter Besetzung an den Start und möchte “Made in Hell” als einen Zwischenruf und Vorgeschmack auf das verstanden wissen, was noch kommen soll.

Los geht die Thrash-Attacke mit dem Titelsong ‘Made in Hell’, der ein bisschen orientalisch eröffnet – passt wohl zum Asien-Trip der Skandinavier. Nach dem Intro geben die Jungs aber richtig Gas, sind gewohnt roh, direkt und mit dem klaren Anspruch, die Thrash-Fahne Dänemarks weiter hochzuhalten. Straight nach vorne, mit sägendem Gitarrensolo und fetten Einschlägen der Trommelfraktion geht es bei ‘Ghost in the Machine’ weiter. Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass beide neuen Abrissbirnen des Thrash-Abrisskommandos geil abgehen und Fans sich darüber freuen dürfen, von ARTILLERY ordentlich was aufs Fressbrett zu bekommen. Mit ‘Into the Universe’ gibt’s einen “alten” Dampfhammer mit neuem Druck auf die Ohren, und die Live-Version von ‘The Almighty’ macht Bock auf die nächste Show unserer Nachbarn, die hoffentlich bald mal wieder nach Deutschland kommen.

Danish Thrash-Dynamite – und genau das liefern ARTILLERY hier ab. “Made in Hell” vereint den gewohnten Druck, rohe Energie und sägende Riffs mit kleinen frischen Akzenten, die zeigen, dass die Band auch nach all den Jahren noch Bock hat, sich weiterzuentwickeln. Die beiden neuen Tracks gehen kompromisslos nach vorne, während die Neuaufnahme von ‘Into the Universe’ ordentlich Druck macht und die Live-Version von ‘The Almighty’ unter Beweis stellt, wie fett ARTILLERY auch auf der Bühne abliefern. Geile EP, coole Extras – bitte mehr davon, dann gibt’s auch wieder Punkte!

Tobi Stahl vergibt keine Bewertung