HELL BOULEVARD – MADE IN HELL

HELL BOULEVARD

Titel: MADE IN HELL

Label: NO CUT

Spieldauer: 39:52 Minuten

VÖ: 24. April 2026

Mit “Made in Hell“ stellen die Schweizer HELL BOULEVARD ihren vierten Longplayer vor und liefern ein kraftvolles, vielseitiges, emotionales Dark-Rock-Album, das ihre künstlerische Identität aus Gothic Rock, symphonischen Elementen und elektronischen Akzenten sowie einer atmosphärischen Düsternis schärft.

Unter der kreativen Leitung von Sänger, Bandgründer und Mastermind Matteo vDiva Fabbiani, der das Album geschrieben und (mit von Chris Harms co-produzierten Vocals) produziert hat, verbindet die Band in zehn neuen Tracks düster-melodische Gitarren, treibende Beats und eine charismatische Glam-Attitüde zu einem unverkennbaren Sound.

Gemischt wurde das Ganze von Bengt Jaeschke (Chameleon Studios, Hamburg) und gemastert von Stefan Brown in den legendären Abbey Road Studios in London. Jeder Song trägt den unverwechselbaren musikalischen Stempel des eidgenössischen Vierers und entfaltet doch genügend Dynamik und Abwechslung um mit einer Mischung aus Pathos, Theatralik, Melancholie und einem Schuss Dekadenz zu fesseln.

Stücke wie das eröffnende `PITCH BLACK´, das mitreißende `BTCH PLS´ und die Video-Single `The Fine Art Of Breaking Up` repräsentieren frischen, zeitgemäßen Goth Rock mit Selbstbewusstsein, Attitüde und erfrischender Kompromisslosigkeit.

Mit eindringlichen Texten, einer starken visuellen Identität, energiegeladenen Live-Shows und einer Portion dunklem Glam-Faktor haben sich HELL BOULEVARD in den vergangenen Jahren ein solides Standing in der europäischen Gothic- und Rock-Szene erarbeitet.

Sinnlich, düster und elektronisch klingt das dann manchmal nach Lord Of The Lost, mal mit einer hörbaren NDH-Kante, denn die Gitarren braten hier ganz teilweise modern und mit ordentlich Wucht, und mal nach Marylin Manson (`Of Fallen Idols´).

Andere Songs wiederum eröffnen eine introspektivere Seite des Bandkosmos. Die Gothic-Metal-Ballade und Vorabauskopplung `Why Did It Get So Dark´ entfaltet sich über orchestralen Passagen und schweren Gitarren zum hymnischen Finale, bevor `Safeword´ in eine ähnliche ruhige, in sich gekehrte, balladeske Kerbe haut. So spannt die Trackliste den Bogen von direkten Nummern über düstere Selbstreflektion bis hin zu rebellischen Momenten (`Rebels´, `Antisocial Club´).

HELL BOULEVARD präsentieren ein gelungenes Beispiel des modernen Dark Rock. Goth ’n’ Roll mit elektronischen Elementen und der markanten Stimme ihres Frontmannes, geprägt von Härte und Energie sowie einer gewissen Verletzlichkeit und Theatralik und damit packend, unterhaltsam und facettenreich.

Michael Gaspar vergibt 8 von 10 Punkten