ABSU
Titel: THE TEMPLES OF OFFAL / RETURN OF THE ANCIENTS (REMASTERED 35TH ANNIVERSARY EDITION)
Label: AETERNITAS TENEBRARUM MUSICAE FUNDAMENTUM
Spieldauer: 48:18 Minuten
VÖ: 10. Juni 2026
Der Name ABSU ist untrennbar mit der frühen Entwicklung des US-amerikanischen Death und Black Metal verbunden. Nach einigen Vorgängergruppierungen wie Dolmen, Azathoth, Eternus und Necrotic gründeten sich ABSU aus deren Erbe im Jahr 1991. Das war noch vor der Zeit mit Proscriptor McGovern (bürgerlich Russ Givens), der allerdings mit den Shaftiel und Equitant Ifernain bereits bekannt war. ABSUs Urbesetzung bestand aus Danny Benbow (Schlagzeug), Gary Lindholm (Gitarre), Shaftiel (bürgerlich Michael Kelly; Gitarre, Gesang) und Equitant Ifernain (bürgerlich Raymond Delfin; Bass, Gitarre). Zwischen 1990 und 1991 entstanden die hier dokumentierten Aufnahmen, die nun durch das Label Aeternitas Tenebrarum Musicae Fundamentum auf CD und Vinyl zusammengetragen und wiederveröffentlicht werden.
Beinhaltet ist folgendes:
– ‚The Temples of Offal‘ – Demo II: 1991 (3-track original mix)
– ‚The Temples of Offal‘ – Demo II: 1991 (3-track rough mix)
– ‚Return of the Ancients‘ Demo I: 1991 (4-track original rehearsal version)
– ‚Return of the Ancients‘ Demo I: 1991 (4-track alternate rehearsal version)
– ‚Immortal Sorcery‘ – Early rehearsal version (Azathoth: 1990)
Wie man erkennen kann, handelt es sich hierbei wirklich um alten Kram, der sogar bis vor die ABSU Zeit geht. ABSU haben 1991 aber noch nicht den späteren Sound aus okkultem Black/Thrash gespielt. Diese Entwicklung gehen sicherlich nachhaltigerweise auf McGovern zurück, der dann der Band den Stil Mythological Occult Metal verschrieb. In den frühesten Tagen spielten die Texaner eher einen lupenreinen und sehr frühen Death Metal Sound, der irgendwo zwischen Immolation, Massacre, Autopsy und Morta Skuld anzusiedeln wäre. Alles in allem stecken in den 15 Songs leider nur sechs Songs, da einige Tracks in unterschiedlichen Versionen aufgenommen wurden.
Basisch, brutal und auf den Punkt aber eben auch den Sound, der im Death Metal Untergrund von sehr vielen Bands gezockt wurde. Dennoch für Fans der Truppe eine schöne Aufarbeitung der frühesten Schaffensphase von ABSU. Absu-lut empfehlenswert.
Ingo Holzhäuser vergibt keine Bewertung


