CHEZ KANE – RECKLESS

CHEZ KANE

Titel: RECKLESS

Label: FRONTIERS RECORDS

Spieldauer: 41:22 Minuten

VÖ: 27. März 2026

Die britische Rockröhre CHEZ KANE meldet sich mit ihrem dritten Studioalbum “Reckless” zu Wort und liefert erneute Ohrwürmer wie den Titeltrack, `Tongue Of Love´ oder `Love Tornado´, die den Hörer schnurstracks in die Zeit von Top Gun, Rocky, Over The Top und Ferris macht blau versetzen.

Zu Beginn ihrer Karriere wurde die Sängerin mit Coversongs und -videos bekannt, bevor sie 2021 ihr selbstbetiteltes Debüt veröffentlichte, dem im folgenden Jahr der Zweitling “Powerzone“ folgte.

Für ihr Drittwerk hat sie als Songwriter und Produzent wieder Danny Rexon, Frontmann der schwedischen Hardrocker CRAZY LIXX an ihrer Seite, der für das goldene Zeitalter des Melodic Rock steht, während er der ganzen Sache frische Energie, eine moderne Produktion und den nötigen Glam Faktor verleiht.

“I pushed myself hard to make something that’s bigger, bolder, and yeah… sexy as hell” erklärt CHEZ KANE, was uns zum schwierigen Thema Sexiness führt. Das Cover, auf dem sie einen spärlichen Body mit Strapsen trägt, der nur mühsam die nötigsten Stellen bedeckt, ist nicht nur mir eine Nummer zu viel und hat sie doch auch gar nicht nötig.

Denn so entsteht ein explosiver Mix aus stadiontauglichen Hooks, der guten Zusammenarbeit von Gitarren- und Synthieklängen sowie unwiderstehlichem 80s Swag und der melodischen Feuerkraft von Rexons Kompositionen, der schließlich für sich spricht.

Die hörbare Chemie zwischen Chez und Danny und die Power-Stimme und Ausstrahlung der Mit-Dreißigerin bringen griffige Tracks, Rockhymnen mit Glam und Attitüde, wie das rebellische `Bad Girl´ und das grandiose Finale `Bodyrock´ hervor. Singalong-Chöre und schicke Soli, hier und da auch mal vom Saxophon intoniert, bringen die 80er Sause so richtig in Wallung.

Vom eingängigen Hair Metal Banger bis zum emotionalen Slow-Burner macht “Reckless” einfach Spaß und bietet zeitgemäßen Melodic Rock, der ins Ohr geht, catchy, frisch sowie mit Herz und Charisma und einem Haufen 80s Nostalgie versehen.

Michael Gaspar vergibt 7,5 von 10 Punkten