MONSTROSITY – SCREAMS FROM BENEATH THE SURFACE

MONSTROSITY

Titel: SCREAMS FROM BENEATH THE SURFACE

Label: METAL BLADE RECORDS

Spieldauer: 42:20 Minuten

VÖ: 13. März 2026

MONSTROSITY sind in meinem Musik-Denkarium unweigerlich mit ihrem übermächtigen Debütalbum Imperial Doom verbunden. Ein wahres Klassikeralbum des frühen amerikanischen Death Metals. Was danach kam war meist gut bis okay aber konnte dem Debüt nicht das Wasser reichen. Mit „Screams from beneath the surface“ kommt die Floridalegende nach gut acht Jahren mit ihrem siebten Longplayer zurück in die Plattenläden.

Besetzungstechnisch ist Mark van Erp, der Bassist vom Debüt, wieder mit in der Mannschaft um Bandkopf Lee Harrison (Drums). An der zweiten Gitarre spielt Justin Walker, der den seit 2010 agierenden Matt Barnes ergänzt. Neu am Mikro ist Ed Webb, der auch schon bei Massacre, Diabolic und Eulogy aktiv war. 

Die Scheibe startet mit ‚Banished from the skies‘ einem durchaus vertracktem Song, der sich in meinen Ohren als unzweckmäßiger Opener erweist. Eine herbe Enttäuschung, die allerdings im Laufe der Scheibe einigermaßen relativiert werden kann. Spätestens ab ‚The Atrophied‘ bewegen sich die Songs auf einem ansprechenden und spannenden Niveau. Die Produktion ist transparent und klar, mir persönlich allerdings etwas zu brav. Gerade aber für die vielen Gitarrensolipassagen wirkt der Mix gut austariert. Ed Webb macht am Mikro eine gute Figur, ein Song wie ‚Dark Aura‘ lässt aufhorchen und Geprügel geht der Band aus Tampa auch immer noch gut von der Hand.

Alles in allem eine anständige Platte, die MONSTROSITY hier über Metal Blade Records veröffentlichen. Sicherlich kein Klassiker aber stellenweise überaus ansprechend und abwechslungsreich.

Ingo Holzhäuser vergibt 7,5 von 10 Punkten