AUSTEN STARR
Titel: I AM THE ENEMY
Label: FRONTIERS RECORDS
Spieldauer: 42:47 Minuten
VÖ: 13. Februar 2026
Als “Rising Star(r)” am US-Rockhimmel stellt die US Musikerin/Sängerin AUSTEN STARR voller Stolz ihr Debütalbum “I Am The Enemy” vor. Als Heranwachsende wuchs die Bostonerin „in einem Haushalt auf, in dem Musikerin zu sein das Letzte war, wozu sie ermutigt wurde“. Offenbar gelang es ihr, all diese inneren Kämpfe, eingetrichterten Selbstzweifel und Widersprüche in elf überzeugende musikalische Statements zu verwandeln.
Moderner Female-Fronted Rock mit leicht traditionellen Hard Rock Einflüssen, bei deren Entstehung ihr Schwergewicht Joel Hoekstra (Whitesnake, Revolution Saints, Iconic, Cher, Trans-Siberian Orchestra) als Co-Songwriter und Gitarrist zur Seite stand. Weitere illustre Mitmusiker sind Chris Collier (Mick Mars, Lita Ford) an Bass und Drums, Keyboarder Steve Ferlazzo (Hugo’s Voyage) und Chloe Lowery (Trans-Siberian Orchestra) für die Background Vocals.
Für die ängstliche Künstlerin ist der Gedanke, ein eigenes Album herauszubringen, erschreckend, aufregend und befreiend zugleich. Dabei sollte sie gar keine Angst haben, denn Songs wie der Opener `Remain Unseen´, der packende Titeltrack oder der grandiose Ohrwurm `Effigy´ liefern modernen, unterhaltsamen Rock der massen-, radio- und stadiontauglichen Art.
Aber spätestens bei den eingängigen Tönen von `Running Out Of Time´, `All Alone´ und dem flotten Finale `Until I See You Again´ fühlt man sich unvermittelt an poppige Töne á la Avril Lavigne erinnert. Und mit `Read Your Mind´ ist auch für die etwas leiseren Töne gesorgt.
Melodischen Hard Rock hält man mit dem neuen Silberling also nicht unbedingt in den Händen, eine solide, kurzweilige, top produzierte Pop Rock Scheibe mit etwas mehr Gitarren und Anspruch aber allemal, eingängig und massenkompatibel sicherlich, aber deswegen ja nicht zwangsläufig schlecht.
Michael Gaspar vergibt 7 von 10 Punkten


