KLAW – KLAWSTROPHY…- THE B-SIDES OF GODS AND CREATORS (EP)

KLAW

Titel: KLAWSTROPHY…- THE B-SIDES OF GODS AND CREATORS (EP)

Label: El Puerto Records

Spieldauer: 19:50 Minuten

VÖ: 20. März 2026

Mit ihrem zweiten Album “Gods And Creators” haben sich KLAW als feste Größe im Schweizer Thrash-Metal-Untergrund etabliert. Der Longplayer, den ich an anderer Stelle unter die Lupe nehmen durfte, überzeugte mich mit seiner kompromisslosen Härte, dem knackig hohen Tempo, seinen Tempowechseln und den wütenden, markanten Vocals. “Gods And Creators” ist für mich ein abwechslungsreiches Gesamtwerk, das von Nackenbrechern bis hin zu melodischeren Momenten reicht und über die gesamte Spielzeit hinweg keine Schwächen zeigt.

“Die Songs atmen dieselbe DNA wie das Album, besitzen aber eine ganz eigene, rohe Energie. Wir wollten diesen Teil unserer Geschichte nicht im Archiv lassen, sondern den Fans als Abschluss dieses Kapitels zugänglich machen”, so die Band.

Am 20. März 2026 hauen KLAW ihre EP “KLAWstrophy – …the B-sides of Gods and Creators” raus und präsentieren vier unveröffentlichte Songs aus den intensiven Aufnahmesessions des Albums. Diese Tracks sind das finale Puzzlestück einer produktiven Phase der Thrasher, mit dem sie ihren Anspruch, technisch präzisen, bay-area-geprägten Thrash Metal auf höchstem Niveau abzuliefern, untermauern wollen. Hören wir uns die vier Songs mit einer Spielzeit von 20 Minuten an – ich bin sehr gespannt und freue mich auf den Nachschlag, den Pat Müller (Gitarre, Background Vocals), Chasper Wanner (Gitarre), Jonas Friedli (Gesang), Reto Bachmann (Schlagzeug) und Dani Bürkli (Bass, Background Vocals) uns mit dieser EP kredenzen.

Los geht’s in ‚Dead Eyes‘ mit mächtigem Schlagzeugdauerfeuer, fetten Gitarren und der Stimme von Fronter Jonas Friedli, die uns wütende Lyrics um die Ohren ballert. Dreckige Riffs, leicht keifender Gesang, wabernder Bass und wuchtiger Trommelhagel haben KLAW auch in ‚Klawstrophy‘ auf Lager – cooles Wortspiel übrigens! Eine Ecke mehr Rotz mischen die Jungs der Nummer ‚Mountain Of Origin‘ bei, und ‚Blasphemous‘ ist leider, leider schon der vierte und finale Thrash-Hammer des Schweizer Abrisskommandos, der nicht ganz so temporeich um die Ecke fetzt, sondern eher in den Bereich des Groove Metal streut und euch dementsprechend langsame Kopfnicker entlockt.

Mit “KLAWstrophy – …the B-sides of Gods and Creators”, dessen Mix & Master im V.O. Pulvers Little Creek Studio erfolgten und für einen authentischen, druckvollen Sound sorgen, der den kompromisslosen Bay-Area-Thrash-Charakter der Songs perfekt unterstreicht, hauen KLAW eine richtig geile Erweiterung zu ihrem Zweitwerk raus. Fans sollten sich die nackenbrecherische EP definitiv nicht entgehen lassen, denn hier gibt’s ein bisschen fokussierten Thrash auf die Mappe, was aber das fette Zweitwerk nicht schmälern soll, sondern eher die konsequente Erweiterung darstellt.

Tobi Stahl vergibt keine Bewertung