CROSSBREAKER
Titel: CULT OF THE APOCALYPSE
Label: EIGENVERÖFFENTLICHUNG
Spieldauer: 16:39 Minuten
VÖ: 12. September 2025
CROSSBREAKER aus Mannheim sind eine noch junge und sehr dem Old School Gerumpel zugetane Band. Mit „Cult of the Apocalypse“ steht die zweite Demoveröffentlichung in den Startlöchern.
Wer alte Sodom, Nocturnal, Venom, Desaster oder Sarcofago in sein gotteslästerliches Herz geschlossen hat, wird von CROSSBREAKER sauber bedient. Gehacke, schrubbende Gitarren und Ufftata kommen herrlich mit rumpeligem Charme aus dem Lautsprechern. Das ganze wirkt an manchen Stellen noch unfertig aber authentisch. Einige Feinheiten sind schon auch zu entdecken und zollen den Altvorderen des extremen Metals – besonders den frühen Vertretern der Szene – ihren Tribut. Doch hier geht es nicht nur um stumpfes Gekloppe auch CROSSBREAKER setzen auf wirkungsvolle Hooks und Breaks. Auch die teilweise spitzen Schreie sind auffällig. Dennoch kennen die Burschen nur eine Richtung: nach vorne. Und das können sie auch sehr variabel mit sogar wirklich passablen Sologitarren wie im Titeltrack zu hören. Wer also alten Speed, Thrash bzw. Black-Thrash mag sollte hier gerne mal zwei Ohren riskieren.
Empfehlenswerter Underground Stoff, limitiertes Tape mit Download gibt es hier zu ergattern. Das enthält noch die Songs des ersten Demos live on top. Daumen hoch für CROSSBREAKER.
Ingo Holzhäuser vergibt 8 von 10 Punkten


