METEORA
Titel: DISSONANCE (EP)
Label: H-MUSIC
Spieldauer: 22:12 Minuten
VÖ: 23. Januar 2026
„We have passed through so many doors upon this journey it seems I am a different creature to the one who first set out in silence upon this road. The shadows seem deeper now and I no longer understand the ones I once held dear. Bonds I once cherished seem meaningless and the gulf between myself and others, impossible to bridge. I thought I was at an end to this odyssey but as I reach the once distant hilltop I find not rest and reflection, but flames that illuminate the night, desperate, dissonant cries that shatter the silence like my broken mind. It seems that this was all just a beginning… “…I have promises to keep and miles to go before I sleep…”“
Robert Frost (US-Schriftsteller und 4-facher Pulitzer-Preisträger)
Im Sommer 2025 veröffentlichten die ungarischen Symphonic Metaller METEORA den ersten Teiler einer Trilogie von EPs, „In this Silence“. „Broken Mind“ folgte im Herbst und nun beschließt das winterliche „Dissonance“ das majestätische Triple.
Der neue Kurzplayer umfasst vier neue Songs und startet mit den Melodien und der Walzeratmosphäre von `Darkest Light´. Der Track bringt den vielseitigen, erzählerischen Stil der Band auf den Punkt und präsentiert die Vielfalt der drei Stimmen des Sechsers: Sängerin Noémi Holló, dem Cleangesang von Keyboarder Atilla Király sowie den fiesen Growls von Bass Biest Máté Fülöp. Neben symphonischen Elementen, Piano und Orchestrierungen gesellt macht eine gewisse Gothic Düsternis sowie ein Gastsolo von Nils Courbaron (Sirenia, Bloodorn) das facettenreiche Stück komplett.
Die vielschichtige Vorabauskopplung `Shadows Of Ignorance´ legt den Fokus auf die weiblichen Vocals und wurde gemeinsam von Gitarrist Dániel Baranya und Atilla Király geschrieben. Zwei der härtesten Songs, die METEORA je aufgenommen haben, beschließen die EP. `Dissonance – My Reality Pt IV´– kraftvoll, rifflastig und angetrieben von harschen Vocals und das dramatische `Witch Hunt – Tragedy Of Delusion´, mit Wagner Vibes und Black Metal Elementen.
Wie auf den beiden vorangegangenen Scheiben demonstrieren METEORA ihr schier unerschöpfliches musikalisches Potential und liefern atemberaubende Kompositionen, die allerdings noch mehr auf den Punkt kommen könnten. Der große, eingängige Ohrwurm, der sich im Hirn festbeißt und den Hörer einfach nicht mehr loslässt, der ist auch auf „Dissonance“ nicht zu finden. Dennoch ist das Finale des Dreiteilers in meinen Augen besser als sein Vorgänger und liefert sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem ersten Teil.
„Dissonance“ erscheint am 23. Januar, aber nicht allein, denn am gleichen Tag wird das Album „Darkest Light“ veröffentlicht, welches die EP Trilogie in einem Package vereint.
Michael Gaspar vergibt 7,5 von 10 Punkten


