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Specials :: Index: 'ALL' :: SWEDEN ROCK 2 ....

SWEDEN ROCK 2004
Der Sommer will zwar noch nicht richtig einläuten, aber die Festivalsaison steht schon auf der Matte. In den letzten Jahren erfreuen sich die großen Festivals im Lande reger Teilnahme. Das Wacken Open Air boomt wie Sau, das Bang Your Head Festival in Balingen wird immer größer und selbst das Dynamo Festival in den Niederlanden befindet sich wieder im Aufschwung. Der Grund ist leicht zu finden. Eine Masse von Bands für die kleine Mark bzw. für den kleinen Euro (Was? Na, so billig sind die alle nun wirklich nicht! - CL). Im Gegensatz zu den Preisen eines Konzertes während einer Tour ist der Eintrittspreis im Vergleich nicht wesentlich niedriger. Außerdem kann man eine riesige Party starten und Hunderte von Leuten treffen. Die Nachteile sind dennoch nicht von der Hand zu weisen: keine Garantie auf Bands oder den Headliner, meistens lange Anfahrten, schlechte sanitäre Versorgung, hohe Preise für Essen und Trinken, oftmals aggressive Ordnungskräfte, null Ruhe zum Schlafen auf dem Zeltplatz, da die Party nonstop ist, wenn es regnet, Pech gehabt etc (Ok, hast ja noch mal die Kurve gekriegt....-CL). Doch einem echten Metalhead kann dies nichts anhaben. Den Anfang macht dieses Jahr für mich das „Sweden Rock Festival“ in Norje Havsbad / Schweden, an dem das Obliveon-Magazin zum ersten Mal teilnimmt. Vielen Dank an dieser Stelle im Voraus an die Organisatoren. Durch das Festival führen die bekannte Moderatorin Vanessa Warwick und Peter Löfberg (siehe Foto). Um euch das Festival etwas näher zu bringen, bekam ich die Gelegenheit mit Gründer Ingolf Persson ein Interview zu führen.
Ingolf, wie fing alles an?
>> Das erste Festival begann am 06.06.1992 in Olofström. Es war damals nur einen Tag lang und die bekannteste Band war wohl Nazareth. Es kamen cirka 2500 Zuschauer. Das übertraf unsere Träume und deshalb mussten wir direkt ein größeres Areal finden, das wir in Karlshamm auftaten. Ich beschloss damals das Festival auf zwei Tage zu erweitern. Am 11.06.1993 war es schließlich so weit. Anfänglich hatten wir Schwierigkeiten mit den Medien, die unsere Sache nicht für voll nahmen, da Metal nicht gerade angesagt war. Wir wollten uns auf die klassischen Bands konzentrieren, denn die ziehen die jungen und die älteren Leute auf das Gelände. Unser Durchbruch kam erst 1996. Karlshamn bedeutete für uns nur Platz für 7500 Zuschauer und alles war ausverkauft. Also mussten wir wieder ein neues Plätzchen finden. 1998 konnten wir nach Norje Havsbad gehen, wo wir bis heute sind. Dieses Jahr hatten wir auch wirklich geile Acts wie Alice Cooper, Dee Snider, D.A.D., Motörhead, Hammerfall und Blue Öyster Cult. <<
Ich denke mal, dass dies auch der Zeitpunkt war, an dem du die Mitarbeit eines Partners benötigtest?
>> Die Arbeit wurde einfach zu immens für eine Person. Also trat Michael an die Front. <<
Bevor ihr 1998 die großen Namen auf die Bühne bringen konntet, hattet ihr abgesehen von jeweils ein oder zwei berühmte Acts wie Deep Purple oder Status Quo hauptsächlich schwedische Bands am Start? Die meisten Gruppen im Billing der Jahre davor sind mir fast gar nicht geläufig.
>> Nein, es waren immer viele internationale Acts dabei, halt nur nicht die bekanntesten. Wir wollten Bands aus England, Deutschland oder den USA dabei haben, die ansonsten nie in Schweden auf Tour sind. Die schwedischen Kapellen sind sowieso den ganzen Sommer lang hier unterwegs. Zudem wollten wir immer eine exklusive Band am Start haben. Motörhead waren, ich glaube 1994 bei uns, und hatten seit zehn Jahren keinen Gig mehr gemacht. Nach dem Auftritt bei uns agierten sie wieder als Band, also war hier ihr Reunionauftritt! (Was ist denn das für ein Bullshit? Stimmt ja wohl in keinster Weise! - CL) Darauf bin ich sehr stolz. Das war ein schöner Erfolg. <<
Ihr verlangt mit 150 Euro Eintritt in diesem Jahr einen Preis, den die meisten deutschen Fans nicht zahlen wollen. Im Gegensatz zu Deutschland seid ihr Spitzenreiter damit. Liegt es generell daran, dass alle Kosten in Schweden höher sind als bei uns?
>> Natürlich ist hier alles teurer und wir haben den Eintrittspreis im Gegensatz zum letzten Jahr um 40% angehoben, da wir ein größeres Budget erreichen wollten. Das Festival findet jetzt drei Tage lang statt, wir haben zwölf Bands mehr, und davon haben allein schon drei Acts Headliner-Status, die Gagen sind auch nicht von schlechten Eltern. Wir wollen immer ein Super-Billing auftischen, was uns diesmal durchaus gelungen ist, die Skeptiker überlegen jedenfalls jetzt schon wie wir das nächstes Jahr toppen können. Glaub´ mir, wir werden es versuchen. <<
Inwieweit seid ihr anders als die restlichen Festivals, oder anders gefragt, was ist eure Spezialität?
>> Eure Festivals kenne ich leider nicht, da ich noch nicht die Gelegenheit hatte eins zu besuchen. Ich war nur in Dänemark und Norwegen. Abgesehen davon ist das Durchschnittsalter unserer Zuschauer 33 Jahre. Wir mischen die alten Bands aus dem klassischen Metal mit Newcomern, aber wir weichen nicht zu sehr vom Genre ab. Bei uns gibt es alles vom Blues bis zum stinknormalen Heavy Metal, aber Death-, Thrash- oder Black-Metal bleibt auf der Strecke. Diese Konstellation macht uns einzigartig. Außerdem wollen wir Bands aus dem Ausland, die hier einen einmaligen, exklusiven Auftritt hinlegen. Deswegen könnt ihr dieses Jahr April Wine, Montrose und Foghat sehen. Diese Formationen waren noch nie hier. <<
Gibt es irgendetwas, dass du noch loswerden willst?
>> Das Interesse aus Deutschland ist sehr gewachsen und darüber bin ich sehr glücklich. Es sind Menschen aus einunddreißig Ländern hier und ungefähr 650 Journalisten. Das ist wirklich klasse. Die Menschen kommen hier hin um sich zu vergnügen, ich hoffe es bleibt alles friedlich. <<
Ein würdiges Statement! Ingolf wollte sein Foto nicht auf dieser Page haben, also müsst ihr mit der hübschen Vanessa vorlieb nehmen. Das Billing kann sich wirklich sehen lassen, denn schon die Headliner Europe, Scorpions und Judas Priest im Original Line-Up versprechen einiges. Alle wichtigen Daten über die restlichen Bands, die Anreise und die Übernachtungsmöglichkeiten erfahrt ihr über die Festival Homepage. See you there!!!
http://www.swedenrock.com
Steve Burdelak


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