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obliveon :: NOVEMBERS DOO ....

NOVEMBERS DOOM

NEPHILIM GROVE (53:03 min.)

PROPHECY / SOULFOOD
Mit "Hamartia" hatten sich Novembers Doom endgültig im Dreieck aus knackigem Metal, Doom Death und Dark/Gothic eingerichtet. Warum auch immer rudert man hier erstmal ein Stück weit zurück und zeigt gerade musikalisch die Muskeln, aber auch Paul Kuhr rülpst in "Petrichor" aggressiver denn erwartet ins Mikro. Schon das folgende "Witness Marks" gibt den Gegensätzen wieder Luft zum Atmen, und über den immer wieder betörende Melodien zuführenden Titeltrack biegt sich das Album zum absoluten Höhepunkt "What We Become", in dem Kuhr sein offenbar synonym für Kindheitstraumata stehendes Bild der "scarecrow" endgültig auszutreiben sucht, und zwar höchst gelungen vermittels eines wundervollen Refrains. Was Novembers Doom danach in Songs wie "Adagio" weiter zelebrieren ist der Gegensatz zwischen metallischer Bissigkeit und fragiler Düsternis, meist aufgeteilt zwischen Strophe und Refrain. Jedoch wird dieses Schema nur zu schnell berechenbar, und dieser Umstand ist auf Dauer kein besonderes Qualitätsmerkmal. Strahlten auf "Hamartia" um die Ecken gedachte Ideen, so biedert sich "Nephilim Grove" leider wieder etwas an gängige Kompositionsformeln an, auch wenn "The Obelus" gerade instrumental wirklich formidabel geraten ist. Chiaroscuro auf hohem Niveau.
7,5/10 - PM.


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