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obliveon :: DARKNESS

DARKNESS

FIRST CLASS VIOLENCE (40:54 min.)

MASSACRE / SOULFOOD
Das Comeback-Album "The Gasoline Solution" war bereits überraschend gutklassig, doch schon die ersten Klänge auf dem Nachfolger zeigen, dass sich die Ruhrpott-Veteranen nicht auf ihren Lorbeeren auszuruhen gedenken. Getragene Pianoklänge münden in ein mächtig an Slayer gemahnendes Intro ‒ und gleich vorab: ja, es gibt wieder reichlich Verneigungen vor der 80er-Phase von Hanneman & Co (am offensichtlichsten in "See You On The Bodyfarm" oder beim geschickt groovenden "Born Dead", während der Gitarrensound insgesamt an "Seasons In The Abyss" erinnert), aber auch Coroner klingen häufig durch, nicht zuletzt aufgrund der kompromisslosen Stimme Lees. An den Gitarren wurde diesmal ebenfalls ausgiebig gefeilt, allenthalben ertönen feine Harmonien (Titeltrack!), zuletzt gar ein schön arrangierter Kinderchor, der zum einen den Bogen um das Album spannt und zum anderen einen garstigen Kontrapunkt zum Text von "I Betray" setzt. Dazwischen gibt es ebenfalls wenig zu meckern, kleine Hits wie "Neoprimitive" oder das politisch engagierte "The Autocrazy (Autocracy) Club" wechseln sich mit grundsolidem Material der Sorte "Zeutan" ab, wobei die Hits tatsächlich überwiegen. Ergo: "First Class Violence" ist ein richtig cooles old school Thrash-Album mit Schmackes und Hirn geworden, womit Darkness endgültig ihre ungebrochene Relevanz für die Szene unterstreichen.
8/10 - PM.


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