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obliveon :: KING KOBRA

KING KOBRA

SWEDEN ROCK LIVE (56:32 min.)

METALVILLE / ROUGH TRADE
Ohne despektierlich klingen zu wollen ist die Haut dieser Königskobra doch schon reichlich ledrig: unter Federführung von Bandgründer Vinnie Appice veröffentlichte man das erste Album bereits 1985 um nach drei Alben eine erste Pause einzulegen. Um die Jahrtausendwende erschienen zwei weitere Alben und seit 2011 segelt nun die dritte Inkarnation des Schuppenkriechtieres durch die gemächlichen Gefilde des gediegenen Hardrock mit AOR-Einschlag. Richtig tiefe Spuren konnte man dabei nicht in die Strände des guten Geschmacks schlängeln, der auf dem Waschzettel beschworene "triumphale Auftritt" wird anhand der hier zu hörenden Publikumsreaktionen zu einem verhalten aufgenommenen Gig relativiert. Was sympathisch ist (der Versuchung, das Publikum auf Stadiondimensionen aufzublasen, wurde widerstanden) und auch nicht darüber hinwegtäuschen soll, dass hier eine solide auftrumpfende Band (immerhin u.a. mit Quiet Riots Paul Shortino) knackige Mucke kompetent darbietet. Ob Appice mit dem Bandnamen Meister Coverdale eins auswischen wollte, ist nicht überliefert, jedenfalls tönen die Gitarren King Kobras deutlich zackiger als die bluesgetränkten Riffs und Licks von Whitesnake. Im ersten Teil des Albums bieten die tight zockenden Musiker einen selektiven Querschnitt durch die erste und dritte Bandphase und würzen ihre eigenen Hits wie "Ready To Strike" oder "Hunger" mit cool angerissenen Coverversionen von "Wild Child" (Bassist Johnny Rod zockte einst bekanntlich bei Blackie Lawless) und "Highway Star" sowie einer gediegenen Dio-Hommage (wer sonst als Appice dürfte dies?) in Form einer a capella-Version von "Heaven And Hell". Insgesamt ist "Sweden Rock Live" sicher keine Offenbarung, Genrefans checken das Teil dennoch an und werden danach wohl ernsthaft über eine Anschaffung nachdenken. "Raise Your Hands To Rock".
Ohne Wertung - PM.


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