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obliveon :: RAM

RAM

ROD (46:50 min.)

METAL BLADE / SONY
Ram haben sich längst auch jenseits der "nur wer true salbadert ist auch true"-Fraktion als Qualitätsschmiede handfesten 80er Stahls etabliert. Auch Album Nummer fünf wird von der Zielgruppe abgegriffen werden, wobei man sich mehr denn je dem Classic-Metal vermacht hat ("Gulag" oder der Mittelteil des Openers "Declaration Of Independence"). Angetrieben von Oscar Carlquists manischen Vocals (hat eigentlich schon jemand bemerkt, dass der Halford-worshipper nicht selten wie eine cleane Version von Morgana Lefays Charles Rytkönen klingt?) pflügen die Schweden stets kraftstrotzend durch ihre Kompositionen. Dabei wird ein hohes Qualitätsniveau nie unterschritten, um in den Punkteorbit vorzustoßen mangelt es jedoch an wirklich eingängigen und ausgefeilten Hooks (Ausnahme: "Ignitor"), die echte Genreklassiker letztgültig aus der Masse hervorheben (wie jüngst von Sorcerer vorexerziert). An Attitüde und Atmosphäre fehlt es nicht, auch nicht an Abwechslungsreichtum, sondern lediglich an der stets Ehrenrunden drehenden Melodie, der man sich nicht zu entziehen vermag. Klasse ist hingegen das experimentelle "The Cease To Be", in dem dann doch einmal das Skalpell den Vorschlaghammer ersetzen darf. Meines Erachtens haben die Landsleute von Portrait im direkten Vergleich jedoch die Nase diesmal vorn - dennoch ein gutes Album.
8/10 - PM.


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