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obliveon :: SASS JORDAN + ....

SASS JORDAN + LAYLA ZOE, 24.09.2017 - MUZIEKCENTRUM DE BOSUIL
MUZIEKCENTRUM DE BOSUIL

24.09.2017
Wer hätte das gedacht: In Weert konnten wir gleich zwei begnadete kanadische Sängerinnen an einem Tag live erleben. SASS JORDAN mit ihrer Rockröhre war der eigentliche Headliner. Für Köln war es auch so angesagt, allerdings wurde der Gig kurzfristig gecancelt. Das Schöne an Sonntagskonzerten in Holland ist, dass sie bereits nachmittags anfangen und am frühen Abend enden. Was ich nicht realisiert hatte: Dort hatte man die Reihenfolge vertauscht und SASS JORDAN eröffnete als Supportband um 16:00 Uhr. Erster Eindruck: was für eine fantastische Stimme. Zweiter Eindruck: was für eine tolle Frau. Mir gefiel, wie sie sich auf der Bühne präsentierte – mit guter Figur, die einen kurzen schwarzen Rock zuließ, und mit ausdrucksstarken Bewegungen, die ihre Songs unterstrichen. Es ist toll, mit welcher Kraft und Energie sie ihre Songs auf die Bühne überträgt. Natürlich standen auch Tracks von ihrem aktuellen Album „Racine Revisited“ auf der Setlist. „Make You A Believer“, „I Want To Believe“ und „Cry Baby“ waren die eineinhalbstündige Fahrt nach Weert wert. Das Publikum ging mit, grölte und pfiff vor Begeisterung und huldigte SASS JORDAN mit frenetischem Applaus. Das Durchschnittsalter lag schätzungsweise bei über 50, was einen entspannten Musikgenuss ohne Drängeln und Schubsen ermöglichte.

LAYLA ZOE, die ebenfalls mit einer bemerkenswerten Stimme gesegnet ist, kam an SASS JORDAN nicht heran. Ein Teil des Publikums sah das wohl ähnlich, denn der Club leerte sich während ihres Auftritts etwas. Auch LAYLA ZOE, die „Backstage Queen“, benutzte expressive Gestik und Mimik, vor allem um ihre Songtexte zu verdeutlichen, aber bei ihr kam das anders herüber. Als Nicht-Blues-Fan kann ich die Qualität ihrer Musik zwar anerkennen, es fehlte mir aber die rockige Note. Während ich bei SASS JORDAN dachte: „Nein, ihr Auftritt kann doch noch nicht zu Ende sein!“, habe ich mich bei LAYLA ZOE in der zweiten Hälfte gelangweilt. Nichtsdestotrotz bekam sie verdienten Applaus.
Birgit Kuklinski - Pics: Steve Burdelak


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