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obliveon :: DESCENDANTS O ....

DESCENDANTS OF CAIN

CONVERSATIONS WITH MIRRORS (43:45 min.)

ECHOZONE / BOB-MEDIA
DESCENDANTS OF CAIN dürfen für aufmerksame Obliveon-LeserInnen wahrlich keine Unbekannten sein. Interviews, Reviews und gar Vorab-EPs oder Demoproduktionen wurden von uns in schöner Regelmäßigkeit vorgestellt. Für MK waren sie einst gar „die einzige Band weit und breit, die in der Lage wäre, die Fußstapfen Fields of the Nephilims auszufüllen“ und meine Wenigkeit kürte ihr "Briah"-Album zum besten Goth-Rock-Album 2002. Lang, sehr lang ist’s her. 2008 konnten mich die Briten zuletzt vollends überzeugen („The Tao Of Wisdom And Misery“). Die Band hat sich seitdem verändert, die Rezensenten auch, und nicht immer kann der Weg mit gleicher Begeisterung gemeinsam beschritten werden. So bezeichnete Meister Kuhlen „Songs From A Vanishing World“ 2011 als Enttäuschung, und auch mir sagte die Abkehr vom epischen Guitar-Goth in der legitimen Ahnenreihe der Nephilims hin zur Einflechtung eher düsterpoppig-elektronischer Elemente nicht uneingeschränkt zu. „Conversations With Mirrors“ zeigt sich nunmehr sperriger, dafür besser in Form, intensiver und variabler als „Songs...“, aber - soviel sei vorweg genommen - ohne dabei die Ehrfurcht gebietende Atmosphäre der Frühwerke erwecken zu können (was aber mit Sicherheit auch gar nicht auf der kompositorischen Agenda stand). Statt schwebender Arpeggien bzw. gezupfter 6-string-Großtaten kommt eine Nummer wie „Lost In The Woods“ beispielsweise mit Simpel-Riffs aus dem Power-Akkord-Fundus daher, und das in den Strophen an ältere Großtaten erinnernde „Scaring Crows“ (feines Gitarrenpicking; endlich entfaltet sich zudem Krugers majestätisches Timbre, das ansonsten leider oft an der Leine verbleibt) verpufft mit einem etwas banalen Refrain. Songwriting-Highlights sind für mich dagegen das eindringliche „These Hands“ (spärlich instrumentierte Strophe mit schöner Pianoharmonie, erhabener Chorus), das epische „Unbreakable“ sowie das sich stetig steigernde „The Echo And The Voice“. War früher alles besser? Ganz bestimmt nicht, aber DESCENDANTS OF CAIN für den Verfasser dieser Zeilen sicherlich schon. Ein bisschen Meckern auf hohem Niveau ist das selbstredend schon, denn ’ne fragile Sieben, und somit immerhin ein knappes Gut, ist mir „Conversations With Mirrors“ in seiner Gesamtheit immerhin noch wert. http://www.facebook.com/Descendants-of-Cain-36758163750
7/10 - CL.


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