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obliveon :: OBLIVION – Di ....

OBLIVION – Die ungeschminkte Wahrheit – Ausgabe 6/99
Die Millenumsausgabe und während ganz Deutschland im Wahn des Jahrtausendwechsels versinkt sehen wir die ganze Sache recht nüchtern und behalten wieder einmal recht: die Apokalypse hat (immer noch) nicht statt gefunden, die Erde ist immer noch rund (also mehr oder weniger) und der dicke Kopf nach den Feierlichkeiten zum Jahrtausendwechsel hängt uns selbst acht Jahre später immer noch nach (soviel zum Thema „Nüchternheit“). Wir haben das damals noch vergleichsweise überschaubare W:O:A überlebt, dazu später mehr, und haben unsere Connections nach „down under“ spielen lassen, was sich in einem umfangreichen Australien Special niederschlug. Vor allem aber haben wir uns weiterhin erfolgreich dagegen verwehrt dem „Oblivion“ eine CD beizulegen, obwohl es an Anfragen nicht gemangelt hat. Das Redaktionsteam blieb stabil, nur das Rätsel um den ominösen Thomas Schnabel ist immer noch nicht gelöst. Dass die sechste Ausgabe bei all den Schwierigkeiten wie Servercrashs, nicht lesbaren Dateien, Werbeanzeigen, die sich ins Daten-Nirwana befördert haben und virenverseuchten Disketten, die den PC unseres geheiligten Chef-Layouters lahm gelegt haben, überhaupt erscheinen konnte, war mehr als ein Wunder.
Erstmals gab es eine übersichtlich gestaltete News-Seite und wie aktuell wir mit den Neuigkeiten des Jahres 1999 auch im Jahre 2008 noch sind sieht man alleine daran, dass Saviour Machines „Legend“-Trilogie bis heute immer noch nicht fertiggestellt. Eric, wir wollen ja nicht drängeln, aber vielleicht könntest du dich ein wenig beeilen? Auf die Veröffentlichung des Debüt-Albums der deutschen Black Metal-(Nudisten)Hoffnung Naggdaman warten wir übrigens auch immer noch vergebens.
My Dying Bride outen sich Sven gegenüber als „Happy People“ da sie aufgrund ihrer „ultrafinsteren Songs gar nicht anders können als die restliche Zeit fröhliche Menschen zu sein“. Hätte Sänger Aaron sich nicht verständlich in bestem Oxford-Englisch artikuliert, im Gegensatz zu früheren Interviews, wo man aufgrund des mittelenglischen Dialekts noch nicht einmal „Bahnhof“ verstehen konnte, man hätte sich die Hörlappen erst mal mit einer Großpackung Q-Tips durchpusten müssen.
Beyond Dawn haben das Patent für ihre „Electric Sulking Machine“ auch noch nicht freigegeben. Das Prinzip dieser Apparatur ist ganz einfach: „Man nehme verschiedene Dinge, tue sie in die Maschine und heraus kommt ein Beyond Dawn-Song“. Zu gut deutsch man nehme Andreas’ stinkende Käsesocken sowie ALDI-Frikadellen aus dem Glas, Uwes alte Immortal-Shirts und eine Portion Pommes rotweiss von Schimanskis Pommesbude in Duisburg-Stadtmitte und heraus kommt ein Beyond Dawn-Song ... oder so ähnlich.
Die Ufologen von Agent Steel gaben sich im Interview zur Titelstory ganz irdisch und bedienten sich menschlicher Kommunikationsmittel wie dem Telefon. Ob Originalsänger John Cyris, der bekanntermaßen bei der Reunion nicht zugegen war, mittlerweile mit seinen ausserirdischen Kumpels durch die unendlichen Weiten des Weltalls fliegt ließ sich leider nicht feststellen, die Vermutung liegt aber nahe, da er unauffindbar ist.
Kelly Gray, neuer Gitarrist bei Queensryche, tat im Interview dann alles menschenmögliche um sich absolut unsympathisch und arrogant zu präsentieren und das ohnehin schon ins Wanken geratene Image der ehemaligen Seattle-Legende weiter zu demontieren. Ganz ins Abseits manövrierte sich Herr Gray dann mit der Aussage, dass der grösste Erfolg der Band „Empire“ und nicht „Operation Mindcrime“ war. Wenn man dies mit den Augen einer Kohle scheffelnden Dagobert Duck-Mentalität sieht, dann mag Herr Gray sicher recht haben.
Crimson Glory vermuteten nach dem elektronischen Crash, der einen Teil der Aufnahmen zum Album „Astronomica“ vernichtete „X-Files“ ähnliche Machenschaften – ihr wisst schon, diese UFO-Jäger Serie -, doch nur wir vom „Oblivion“ allein kennen die Wahrheit. Ich sage nur: John Cyris ...
Etwas vermessen erscheint die Aussage von Celtic Frost Mastermind Tom G.Warrior, dass es „ohne seinen Arsch auch keine Scheisse geben würde“. Wie jetzt? Also, sämtliche Scheisse auf der Erde? Ist dies rein biologisch zu sehen, allumfassend, lokal begrenzt oder global? Stephan hätte damals ruhig mal nachfragen können. Weiterhin überrascht uns Tom G. Warrior mit der Aussage, dass er ja der Tom ist – hört, hört - und dabei war, als Hellhammer sich als Venom-Kopisten gegründet haben. Nach solch einer historischen Aussage ist ja wohl klar, dass die Geschichte des Metal komplett neu geschrieben werden muss.
Und wo wir gerade schon bei der Geschichtsschreibung sind. Betray My Secrets liefern uns in ihrem Interview mit Sonja endlich eine vernünftige Definition von Black Metal: „ ... als bei Black Metal, wo nur einer anfängt zu schreien und einfach Krach zu machen“.
Eine Band dieses Genres waren Mystic Circle, der diese Definition inhaltlich noch um einige Punkte ergänzt: „Ich hasse die Kirche aufgrund ihrer Schandtaten, bin deshalb aber nicht zwangsläufig ein Christenkiller. Andernfalls müsste ich meine eigene Mutter töten“. Interessant in diesem Zusammenhang wäre 1.) die Definition des Begriffes „zwangsläufig“ gewesen und 2.) ob sich Ezpharess’ Mutter noch bester Gesundheit erfreut. Ich weiss nicht wieso, aber mir kommt gerade Norman Bates und „Psycho“ in den Sinn.
Stilecht outet sich Amon Amarths Frontmann Johan Hegg, damals eher noch als Death Metal denn als Viking Metal-Band vermarktet, indem er sich als Wurst- (!!) und Käselieferant der grössten schwedischen Supermarktkette zu erkennen gab.
Andreas gab sich im Interview mal wieder schlüpfrigen Themen hin, indem er ex-Keyboarder Derek Sherinian samt seinem Tasten-Werkzeug kurzerhand bei „Puffbeleuchtung“ in die Ecke der Bühne verbannte. Froh durfte man aber auch darüber sein, dass sich das Interview mit Jordan nicht auf die mangels CDR-Kapazität1 fehlenden drei Minuten seiner Vorabkopie des Albums bezogen. Ansonsten hätten sich die beiden angeschwiegen und wir hätten eine leere Seite veröffentlichen müssen.
Investigativ ging Andreas auch das Interview mit Valley’s Eve an, wobei sich alle Vermutungen, dass es sich bei Keyboarder Toni Mang um den ehemaligen Motorrad-Weltmeister handeln würde, als unbegründet erwiesen und sich auf dem Album auch kein „Eunuchalkreischer“ ausfindig machen liess.
Richtig spassig wird’s aber erst im Interview mit den Revier-Proggies Sore Plexus, die entgegen Andreas Vermutung aufgrund der Komplexität ihrer Musik nicht Zick Zack zum Bäcker rennen, im Gegensatz zu Manowar übrigens, die nach wie vor in Flokati und mit einer Axt bewaffnet zum nächsten Getränkemarkt reiten. Auf Mauleseln übrigens.
Dass Andreas im übrigen bis nach San Diego gebuddelt hat um die Amerikaner Cage im Underground auszubuddeln ist nicht bewiesen und muss daher als Gerücht betrachtet werden, zumal er sich im Grave Digger-Interview als beinharter Toyota-Fahrer, und nicht als Führer eines Schaufelradbaggers zu erkennen gibt
Philosophisch wurde es im Interview mit Diorama, wo Elke sich an einer tiefenpsychologischen Deutung von Torben Wendts Arbeiten versuchte und letzten Endes zu der Erkenntnis führte, warum man „gegen Zweifel ankämpfen sollte, die doch nur der Zweifler hat“.
Das „Arschloch“ sollte uns in dieser Ausgabe noch einmal nachhaltig beschäftigen, als In Extremos Micha kund tat, dass „Musik aus dem Bauch kommen muss, und nicht aus dem Arschloch“. Gott sei Dank, kann man da nur sagen. Was wäre, wenn der Künstler ausgewiesenen Dünnpfiff hätte, oder unter Verstopfung leiden würde? So was kann unter Musikern ja auch schon mal zu Neidgefühlen bei den tanzwütigen Kollegen führen.
Nun aber zum Highlight dieser Ausgabe des „Oblivion“, dem Bericht vom 10. W:O:A. Während sich die versammelte Journalisten-Meute aufgrund der verspäteten Ausgabe der Pässe den knurrenden Magen hielt, organisierte unser Chef Layouter Andreas kurzerhand in der Nachbarschaft die Karte eines Pizza-Taxis, eine knappe halbe Stunde später die Pizzen anlieferte und der heiligen Dreifaltigkeit des „Oblivion“, also Uwe, Andreas und ich, neben einem vollen Magen auch einige extrem neidische Blicke der Kollegen bescherte. Dies relativierte sich dann sehr schnell, als unser sonst so clevere Chef Layouter die Folie auspackte, die wir als Zeltersatz über die Autos vertäuen wollten. Eine normale Abdeckfolie für Malerarbeiten hat nun mal eine geschätzte Halbwertszeit von... ähem... dreissig Sekunden, bevor der Wind sie zerfetzt. Also blieb uns keine andere Wahl als auf drei trockene Nächte unter freiem Himmel zu hoffen, wobei Andreas es vorzog im Auto zu schlafen, was in der zweiten Nacht zu diversen nächtlichen Hupgeräuschen als Begleitmusik zu Mambo Kurt führte. In der ersten Nacht bewies Andreas, dass es sich nach ausgiebigem Alkoholgenuss – damals gab es noch Freibier im Backstage-Bereich -, einem ausgiebigen Interview mit den Kollegen eines spanischen Metal-Magazins, übrigens per ausgeschaltetem (H)Andy und in perfektem Inselslang auch ganz hervorragend auf dem daumendicken Strunk eines abgemähten Maiskolbens schlafen lässt, vorausgesetzt, der Pegel stimmt. Zwei Autos weiter nächtigten übrigens die vollkommen verstrahlten Thüringer Eisregen in ihren Zelten, die bis heute wohl noch darüber nachsinnen, warum Uwe ihre Alben gut findet, und wenige Meter weiter ein stets glücklich lächelnder Matthias Breusch vom „Rock Hard“, der uns in Sachen Fred Otto und Random glänzend zum Frühstück zu unterhalten wusste. Andreas’ Versuch ein Snickers zu sniffen misslang übrigens ziemlich kläglich. Backstage den Vogel schossen aber zwei schwedische Crustcorler ab, deren gesamtes Gepäck für das Wochenende sich auf eine Flasche Jägermeister und eine benutzte Klobürste beschränkte. Nachdem beide am ersten Abend reichlich Alkohol zu sich genommen hatten und die Blase sich so langsam zu Wort meldete, entleerten sich beide kurzerhand gegenseitig in den Mund des anderen. Und auch Klopapier ist nur unnötiger Ballast, wenn man über eine gut geölte Zunge verfügt. Was sie demnach mit der Klobürste veranstaltet haben wage ich mir lieber erst gar nicht vorzustellen. Für eine Verwendung als Zahnbürste war sie jedenfalls zu gross. Dass ausgerechnet Muskelpaket Ralf Scheepers die Dienste eines Schirmträgers in Anspruch nehmen musste, zeugt übrigens nicht gerade von Zutrauen in die eigene Stärke. Konzertante Highlights gab es natürlich auch ein paar. In Aeternum, die ebenfalls backstage nächtigten, begrüssten die Menge vor der „History Stage“ mit einem fröhlichen „We are In Aeternum from Sweden, we are here to steal your women and drink your beer“, was uns Uwe auch heute noch gerne zum Besten gibt. Hamburgs Paragon „glänzten“ hingegen nicht nur mit englischen Ansagen, sondern dem neben Helloween-Fronter Andi Deris schlechtesten Sänger des Festivals. Girlschool brachten selbst Tom Angelripper, übrigens mal wieder stilecht in Badelatschen, zum Mitwippen, während Destruction mit infernalischer Lautstärke dem zuschauermässigen Urschleim vor der Bühne die Trommelfelle pulverisierten. Schweinsköpfe auf der Bühne, da können Mayhem auch nicht weit sein, während Edguy trotz der Blödeleien von Tobias Sammet mittlerweile auch international den prognostizierten Durchbruch geschafft haben und Dokken sich professionell nach Strich und Faden demontierten. Dr. Death waren zwar grottenschlecht, schafften es aber immerhin Andreas’ Verdauung wieder in Gang zu bringen. Soviel zum W:O:A-Bericht. Über den Rest decken wir lieber den Mantel des Schweigens.
Rezensionstechnisch ging Stephan gleich in die vollen, als er Abaddon Incarnates „The Last Supper“ als infantil und nicht infernalisch abqualifizierte, bevor Andreas mit seiner Adversam-Kritik die Bauanleitung für „truees“ Black Metal-Album lieferte. Markus bescheinigt Age of Ignorance mit „Zoom This Sound“ mühseliges Gestochere ohne Eigenleben für die Foxrunde der örtlichen Tanzstunde während Patrick den Amerikanern Amen aufgrund des Geschreis absolute Talentfreiheit bescheinigt. Angelcorpse liefern mit „The Inexorbale“ Highspeedzerstörung und degradieren die Zuhörer zu Probanten eines Trommelfelldauertests, wie Uwe ganz richtig erkennt. Dass Sebastian Bach’s “Bring ‘em Bach Alive” als CD-Uhr an Steve’s Wohnzimmerwand enden würde war nicht zwangsläufig zu erwarten, wie auch der Brechreiz, den Beherit’s „Beast Of...“ bei Uwe hervorruft, ganz im Gegensatz übrigens zu Blloodthorns „Onwords Into Battle“, wo „stolze Noten durch den mystischen Nebel“ dringen. Den Morgenkaffee ersetzt Botch’s „We Are The Romans“, was nicht ganz so desaströs ist wie Markus’ „vom Spektakel zum Debakel“-Urteil über Church’s „A Box Of Birds“. Convictions „Decline/Rebirth“ mit der Mittelmäßigkeit gleichzusetzen, mit der Schalke Fußball spielt, tut den Schweden wohl unrecht. Auf Schminktipps von Uwe hoffte Andreas mir seiner Rezi zu Cradle of Filth’s EP „From The Cradle To Enslave“. Crematory und das Fest der Liebe passen ebenfalls nicht zusammen, wie Andreas’ Rezi zu „Early Years“ offenbart. Einen latenten Hang zum Masochismus offenbart Markus mit seiner Einschätzung von Dillinger Escape Plans „Calculating Infinity“ und der Feststellung, dass auch „Wunden eine positive Wirkung haben können“, während die Erkenntnis reift, dass Earthtone 9 ein musikalisches Naturereignis sind, die die Absurdität des Lebens zu beschreiben wissen. Echten Schweizer Käse zieht Andreas immer noch den Eidgenossen Excelsis und ihrem Album „Kurt Of Koppigen“ vor bevor er Gorbalrog mit ihrem Album „Untergang“ eben selbigen wünscht. Dafür lässt er sich von Grave Digger, König Artus und „Excalibur“ und seinen Doppelfellpedalhämmern ordentlich auf die Rübe hauen. Ob Andreas auch anno 2008 noch in vollem Saft steht, wie er mit der Rezension zum Jethro Tull-Album „J-Tull Dot Com“ behauptet, ist zumindest zweifelhaft und auch dem Humor der Kassierer kann er aufgrund solch (h)eiternder Texte wie „Blumenkohl am Penis“ wenig abgewinnen. Was ist ein „Richtiger Metaller“? Die Antwort gibt Andreas mit seiner Rezension zu Lynyrd Skynyrd’s „Edge Of Forever“: 1.) Du hörst keine Nuclear Blast-Produkte, 2.) die Sendung mit der Maus hat für dich mehr Action als ein Hammerfall-Auftritt und 3.) du liest das „Oblivion“. Malignant Eternal stellen Uwe vor das Problem für den Metal des nächsten Jahrtausends noch nicht bereit zu sein. Kein Problem, du hast jetzt noch 992 Jahre Zeit dich darauf vorzubereiten. Yngwie Malmsteen und „Alchemy“ selbstverliebtes Onanieren zu unterstellen zeugt von Steves beträchtlichem Insiderwissen und auch Mogg/Way haben sich nach seiner Rezi zu „Chocolate Box“ seinen Rat zu Herzen genommen und wieder in UFO umbenannt.. Politisch wird’s mit Stephan und seiner Rezension zu Myon, wonach er zu der Erkenntnis kommt, dass Joshka Fischer besser Gitarre spielt als Politik macht. Blutige Antichristenkreuze“ rammt uns Uwe im Rahmen seiner Mystic Circle-Kritik in die Körper selbstgefälliger Orakler und bescheinigt „Infernal Satanic Verses“ blasphemische Perlen. Mit angeschrägtem Gasfuß-Death Metal (???) entgehen Natron laut Sven mit „Negative Prevails“ der Langeweile, während Patrick beim Genuss von Nightstick’s „Death To Music“ zu der Einsicht gelangt, dass „fertige Menschen fertige Musik machen“. Pain of Salvation wurden aufgrund ihres grossen Erfolges extra zu „Ferseshows“ nach Japan geflogen. Ob dies TV-Sendungen für Fussfetischisten waren enthält Andreas uns mit seiner Rezension zu „Entropia“ allerdings dann doch vor. Second Reality statt „Red Bull“ empfiehlt Stephan mit seiner Besprechung deren Albums „Source Traits’ Engine“. Ob Setherial wirklich aus Dämonen und Schattenwesen bestehen lässt sich im Rückblick auf die Rezension von „Hell Eternal“ heute auch nicht mehr klären. Markus attestiert Stuck Mojo’s „Hyvi“ einen solch hohen Anteil an Stillosigkeit, dass sie „keinem und jedem“ gefallen dürfte (sic!). Noch schlimmer wird’s mit Patricks Anmerkungen zu Substance D.’s „Addictions“, vermutet er deren Herkunft doch in einer anderen Welt. Als „Dr.Ratlos“ erwies sich unser Akademiker Stephan mit seiner Kritik zu S.U.P.’s „Chronophobia“, bevor Andreas sich als sattelfester Kenner der griechischen Mythologie erwies und Tarots Myst’s Interpretation der „Odyssey“ als „Vergewaltigung eines literarischen Meisterwerks“ brandmarkte. Johan Edlund und Tiamat waren Sonjas Vernehmen nach mit „Skeleton Skeletron“ endlich wieder aus dem Winterschlaf erwacht - spannender wurden die Konzerte seitdem aber trotzdem nicht -, so dass sich Andreas schon genötigt sah vor Vandenplas’ „Far Off Grace“ und der damit einhergehenden Einschlafgefahr zu warnen. Als persönlichen Angriff auf seinen guten Geschmack hat Sven wohl Vassagos „Knights From Hell“ empfunden, der das „Hypergerappel zwischen stümperhaften Cannibal Corpse und Blech Metal mit Hühnerbrust-Gesang“ als „grottenschlecht“ und „hundsmiserabel“ titulierte. Zum Abschluss unseres Rezensionsrückblickes kamen Markus bei seiner Kritik zu Violet Ultras „Psychobabble“ „rosarote Kaugummi“ (Hubba Bubba?) und “musikalische Dauerlutscher“ in den Sinn.
Soviel also zu unserem sechsten Geniestreich, und wenn ihr glaubt, wir wären nicht mehr steigerungsfähig gewesen, dann wartet mal die nächsten Rückblicke ab.
Michael Kuhlen


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