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IMPORTE :: AGAINST EVIL

AGAINST EVIL

ALL HAIL THE KING (35:56 min.)

EIGENPRODUKTION / INDIEN-IMPORT
Metal aus Genre-exotischen Ländern wie Indien war von jeher ein Fest für Underground-Trüffelschweine, denn hier gelang es noch, echte Insider- und Nerd-Tipps auszugraben. Against Evil qualifizieren sich zwar als Insider-Tipp, dürften vielen Puristen jedoch in Sachen Produktion deutlich zu modern und professionell agieren. "All Hail The King", nach der EP "Fatal Assault" aus 2015 das erste Album der Band, erreicht diesbezüglich locker internationalen Standard, und auch die Songs auf dieser Perle sind wahrlich nicht von schlechten Eltern. Das allgemein von Tipton/Downing geprägte Riffing (der Smasher "Stand Up And Fight!" hätte sich auch auf "Firepower" gut gemacht) verrät allerlei andere Einflüsse über teutonischen Terror (Titeltrack oder "Bad Luck") bis hin zu den im Artwork angedeuteten epischen Einflüssen der Marke Grand Magus, Doomsword und Visigoth. "The Army Of Four" etwa dürfte Manowar-Jüngern, die sich das Stück mit Eric Adams am Mikro vorstellen können, feuchte Träume besorgen. "Sentenced To Death" hat gar eine Modern Thrash-Schlagseite (dito "We Won´t Stop") mit Death Angel-Flair und bietet ein passendes Gastsolo von Jeff Loomis – außerdem wuchert der Song mit einem der am besten durchkomponierten Thrash-Riffs, die mir in den letzten Jahren untergekommen sind. Allgemein ist die instrumentale Kompetenz der Band ebenso beeindruckend wie ihre Songwritingkunst, und auch Sänger Siri macht eine gute Figur, auch wenn er im Vergleich etwas abfällt. Was einzig ein wenig sauer aufstößt, ist dass die Band noch ihre eigene Stimme finden muss ‒ "All Hail The King" ist nicht mehr, aber auch nicht weniger als eine Best Of Heavy Metal-Scheibe, die die Einflüsse der vier Überzeugungstäter offenlegt. Beim nächsten Mal emanzipiert man sich aber hoffentlich ein wenig. Saustarken Heavy Metal gibt´s ab 15 Dollar inkl. Versand unter http://www.againstevil.bandcamp.com aber auf jeden Fall.
7,5/10 - PM.


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