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IMPORTE :: THOMAS ZWIJSE ....

THOMAS ZWIJSEN

NYLON METAL (2CD) (96:08 min.)

BLACKLAKE / NIEDERLANDE-IMPORT
Da der holländische Supergitarrist sich auf dieser Doppel-CD nicht ausschließlich Maiden widmet, läuft die VÖ unter dem Banner "Nylon Metal", wobei die ausgewählten Stücke wie immer in akustischem Gewand dargeboten und dementsprechend umarrangiert werden. Im Mittelpunkt steht diesmal allerlei Classic Rock & AOR (LedZep, Purple, Bowie, Rainbow, Europe, Survivor), wobei insbesondere "Eye Of The Tiger", das cool umgesetzte Keyboard-Riff von "Final Countdown" sowie das auf Irish Folk-getrimmte und endlich mal mit Gesang (Anne Bakker) aufwartende "Burn" Akzente zu setzen wissen. Unter diesem Motto hätte man sich auch eine komplette, mit feinstem Geschmeide aufwartende Doppel-CD vorstellen können ‒ wo etwa sind Toto, Thin Lizzy, Journey, Kansas, Sabbath, UFO etc.? Denn hier liegt die eigentliche Krux dieses Doppeldeckers: es mangelt am roten Faden. Metallica ("Enter Sandman" stinkt ab, das eh vollkommen unterbewertete "Unforgiven II" rulez da house!) stehen neben Avantasia (schöne Arabesken in "Twisted Mind") und Priest (coole Version von "Living After Midnight") und The Offspring und Hammerfall (hier offenbart sich zum ersten Mal in aller Deutlichkeit, dass diese die Bridge von "Renegade" aus "Westerland" geklaut haben – Skandal!) und und und... Das ist alles zu atemlos, zu wenig durchdacht, zumal vieles nicht wirklich packt, denn gerade balladeske Songs langweilen verwunderlicher Weise in diesem Kontext nach einer Weile, etwa "Forever" von Kiss oder Dream Theaters Schmonzette "Hollow Years" und gar "Soldier Of Fortune". Man wünschte sich mitunter mehr Bandunterstützung, um die zahlreichen großartigen Kompositionen besser in neuem Licht erstrahlen lassen zu können (kongenial auf dem letzten Nylon Maiden-Album mit "Rime Of The Ancient Mariner" vorgeführt). Und mehr Mut, jenseits von "Smoke On The Water" zu operieren... Am feurigsten zünden tatsächlich mal wieder die Jungfrauen-Klassiker "2 Minutes To Midnight" (mit fein ziseliertem Refrain), "Where Eagles Dare" und "Wicker Man" oder gar Maidensche Stangenware ("Lightning Strikes Twice" mit Blaze Bayley), zudem haben gerade Harris´ Riffs mal wieder hörbar Spuren in Zwijsens sporadisch eingestreuten Eigenkompositionen hinterlassen ("Definitely Doable"). Schlussendlich weiß edles Gitarrenspiel alleine auf Dauer aber nur Nerds zu begeistern, daher sollte wie bereits erwähnt die thematische Konzeption zukünftiger Alben besser durchdacht werden. Durchwachsen gut. http://www.thomaszwijsen.com
Ohne Wertung - PM.


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